Hund für 1 Euro verramscht Grafik: Benedikt Bergenthal

Hund für 1 Euro verramscht

Redaktions-Kater Paulchen knöpft sich in seiner Kolumne "Paulchen zeigt Krallen" diesmal Tierbesitzer vor, die ihre Vierbeiner vor ihrem Urlaub einfach im Tierheim abgeben. 

Wuppertal, 03.08.2019 - "Hallo Leute, mir stehen echt die Schurrbarthaare zu Berge! So habe ich mich über eine Meldung des Deutschen Tierschutzbundes aufgeregt!

Rund 70.000 Hunde, Katzen und andere "Viecher" sind rund um die Sommerferien in den deutschen Tierheimen gelandet.

Entsorgt von herzlosen Frauchen und Herrchen, die zwar ihre Urlaubsreise bis in kleinste Detail geplant haben, sich aber nicht verantwortungsvoll darum kümmerten, eine Urlaubs-Sitter für ihr Haustier zu finden.

Wie von den Tierheimen beklagt wrid, waren viele der abgegebenen Tiere auch noch krank. Statt für die Behandlung ihrer Lieblinge haben die sogenannten Tierfreunde offensichtlich das Geld lieber dafür verwendet, ihre Urlaubskasse damit aufzubessern.

Was sind das nur für Menschen? Warum haben die sich überhaupt ein Tier angeschafft? Und wie kann man seinen Urlaub überhaupt geniessen, wenn man weiss, dass sein Haustier jetzt in einem Tierheimkäfig sitzt und trauert?

Dazu passt auch die Geschichte des Labrador-Mischlings Spike. Er wurde bei "Ebay" zum Preis von 1 Euro angeboten. Ein Hund als Schnäppchen!

Seine Besitzer hatten für den Deal ein ganz enges Zeitfenster festgelegt. Spike, der verramschte Hund, musste bis 14 Uhr abgeholt werden, weil Frauchen und Herren kurz danach in den Urlaub jetten würden.

Zum Glück gab es für den zweijährigen Spike ein Happy-end. Er hat - wie BILD berichtet - neue Besitzer gefunden, die ihn hoffentlich wirklich wertschätzen und ihn liebevoll versorgen.

Leider haben nicht alle Haustiere so ein Glück!

Euer Paulchen

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