RTL-Anchorman Peter Kloeppel RTL-Anchorman Peter Kloeppel Foto: MG RTL D

RTL-Moderator Peter Kloeppel: Ein gern gesehener Gast

Peter Kloeppel ist seit über 30 Jahren für RTL auf Sendung. Der Anchorman der News-Sendung "RTL aktuell" spricht im großen "Hand aufs Herz"-Interview über seine Gefühle, Pläne und Träume.

Aus unserer Juli-Print-Ausgabe - Wuppertal, 13.07.2018 - Er ist seit 1992 ein gern gesehener Gast in deutschen Wohnzimmern: Peter Kloeppel, Anchorman der erfolgreichen Nachrichten-Sendung "RTL aktuell". Abgeschlossenes Studium als Diplom-Agraringenieur, Besuch der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg, Redakteur und später Leiter des RTL-Studios Bonn, RTL-Korrespondent in den USA, Chefmoderator beim News-Flaggschiff "RTL aktuell", von 2004 bis 2014 sogar zusätzlich Chefredakteur des erfolgreichen Kölner Privatsenders - das sind die Stufen der steilen Fernseh-Karriere von Peter Kloeppel. Am 14. Oktober wird der kompetente und sympathische Grimme-Preisträger 60 Jahre alt. Wuppertal kennt der TV-Mann u.a. von seinem Auftritt in der Talk-Show "WupperTALK" in der Hako Event Arena. Der STADTZEITUNG gab Peter Kloeppel jetzt ein großes Interview.

 

DS: Wie konnte aus einem Diplom-Agrar-Ingenieur einer der erfolgreichsten TV-News-Moderatoren werden?

Peter Kloeppel: „Geplant war es natürlich nicht, dass ich Fernsehmoderator werde. Ich habe nach Abschluss meines Agrarwissenschafts-Studiums beschlossen, Journalist zu werden, um etwa für Landwirtschafts-Fachzeitschriften zu schreiben. Als ich dann an der Hamburger Journalistenschule angenommen wurde, musste ich verschiedene Praktika absolvieren. Eines davon war Anfang 1985 bei RTL plus in Luxemburg. Die Arbeit hat mir so gut gefallen, dass ich ein Angebot des Senders, als Korrespondent ins RTL-Studio Bonn zu gehen, sehr gerne angenommen habe. Und so bin ich beim Fernsehen hängen geblieben. Es war damals eine spannende Zeit, in der sich das private Fernsehen rapide entwickelte und es boten sich mir immer neue Chancen. Dann hatte ich das Glück, gefragt zu werden, ob ich Moderator werden möchte. Und da ich mir immer schon vorstellen konnte, einmal vor der Kamera zu landen, habe ich zugesagt und versucht, das Beste daraus zu machen.“

DS: Wissen Sie eigentlich noch, welche Farbe Ihre Krawatte hatte, als Sie am 30. März 1992 erstmals die News-Sendung „RTL aktuell“ moderiert haben?

Peter Kloeppel: „Das weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Ich hoffe mal, dass die Krawatte farblich mit Hemd und Anzug abgestimmt war. Aber wir haben ja eine sehr gute Styling-Abteilung, die werden schon genau hingeschaut haben.“

DS: Sie haben in Deutschland einen ganz neuen Moderationsstil kreiert - nicht so distanziert, menschlicher, verbindlicher. Haben Sie sich das als RTL-Korrespondent in USA von den amerikanischen Kollegen abgeschaut?

Peter Kloeppel: „Ich habe natürlich, als ich in den USA gearbeitet habe, intensiv das US-Fernsehen verfolgt. Die Moderatoren der großen Sender ABC, NBC und CBS hatten damals schon einen sehr menschlichen Stil, waren gleichzeitig aber auch hochprofessionell, was die journalistischen Inhalte betrifft. Man erkannte immer noch den Menschen hinter der Nachricht. Bei Fernsehnachrichten in Deutschland wurde bis dahin dagegen eher ein trockener Moderationsstil bevorzugt. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Mir kam es sehr entgegen, dass die Zuschauer bei meinem Moderationsstil gesagt haben: ‚Dem Herrn Kloeppel schauen und hören wir gerne zu, weil er die Themen vor allem journalistisch angeht, aber trotzdem auch als Mensch hinter den Nachrichten erkennbar ist‘.“

DS: Von 2004 bis 2014 waren Sie auch RTL-Chefredakteur. Diese Position haben Sie freiwillig aufgegeben. Ungewöhnlich in einer Zeit, in der sich fast alles um die Karriere dreht. Was waren die Gründe?

Peter Kloeppel: „Ich habe mich nicht gegen die Karriere entschieden, sondern dafür, mich wieder mehr auf die Nachrichten-Sendung „RTL aktuell“ zu fokussieren. Wenn man jeden Abend eine solche News-Sendung präsentiert, ist es wichtig, dass man sich möglichst viel Zeit nimmt, um die Nachrichtenlage weltweit zu recherchieren und einzuordnen. Das war bei der Doppelbelastung schwierig geworden. Ich habe ja hier im Haus viele Karriere-Chancen erhalten und sie auch genutzt, aber irgendwann habe ich dann für mich entschieden, mich nur auf EINE Aufgabe zu konzentrieren. Und das war eben die Moderation.“

DS: Sie sind inzwischen dienstältester Anchorman im deutschen TV. Erfüllt Sie das mit Stolz?

Peter Kloeppel: „Für mich ist das immer wieder Ansporn. Ich genieße jeden Morgen das schöne Erlebnis, in die Redaktion zum kommen, vor einem weißen Blatt Papier zu sitzen und dann mit den Kolleginnen und Kollegen eine Sendung aufgrund der Nachrichtenlage zu konzipieren. Und darüber hinaus auch immer wieder Themen zu finden, die nur wir präsentieren und in anderen News-Sendungen nicht vorkommen. Wir wollen Alleinstellungsmerkmale in unserer Sendung haben. Die Zuschauer sollen von uns das Wichtigste des Tages präsentiert bekommen, aber zusätzlich auch Informationen erhalten, die für sie neu sind und einen Nutzwert haben, mit dem sie in ihrem täglichen Leben etwas anfangen können. Diese Herausforderung ist jeden Tag aufs Neue spannend. Die Resonanz der Zuschauer gibt uns Recht: wir gehören zu den Top 3 der meistgesehenen News-Sendungen im deutschen Fernsehen. Und das macht uns stolz.“

DS: Laut einer Umfrage der Zeitschrift „TV Digital“ waren Sie der kompetenteste und bekannteste Nachrichtenmoderator des deutschen Fernsehens. Wie gehen Sie mit solchen Komplimenten um?

Peter Kloeppel: „Ich weiß natürlich, dass wir durch unsere jahrzehntelange Arbeit im Nachrichtenjournalismus einen guten Ruf genießen, sowohl bei den Kollegen, als auch bei den Zuschauern. Natürlich spiegelt sich diese Erfahrung wider, wenn es um Umfragen geht. Wenn man uns die Möglichkeit gibt, jeden Tag zu zeigen, was wir in der Nachrichtenwelt für relevant halten, können wir auch Kompetenz aufbauen. Dem Sender waren Nachrichtensendungen schon immer wichtig. Neben „RTL aktuell“ gibt es mit „Guten Morgen Deutschland“, „Punkt 12“, „Exclusiv“, „Explosiv“ und dem „Nachtjournal“ weitere spannende, interessante Informationssendungen. Man sieht, dass sich die großen Investitionen in dem Bereich auszahlen. Das macht mich happy.“

DS: Gibt es Situationen, die Ihnen die Sprache verschlagen?

Peter Kloeppel: „Die gibt es fast jeden Tag. Viele der Nachrichten, die wir aus verschiedensten Quellen erhalten, sind schockierend. Das sind dann Momente, in denen man innehält und sich fragt: Wie ist denn das möglich, oder warum konnte man das nicht verhindern? Das sind Dinge, die uns Nachrichtenjournalisten auch immer wieder vor Augen führen, wie wichtig unsere Arbeit ist. Wir erhalten am Tag viele Nachrichten - gute wie schlechte, wir ordnen sie ein, stellen sie so in einen Zusammenhang, damit wir um 18.45 Uhr ein möglichst umfassenden Bild abliefern können.“

DS: Ihre Karriere war so steil, das Sie eigentlich ein Sauerstoff-Gerät gebraucht hätten. Wie haben Sie es geschafft, auf dem Teppich zu bleiben?

Peter Kloeppel: „Viel hängt damit zusammen, dass wir uns in der Nachrichtenredaktion tagtäglich mit dem Alltag der Menschen beschäftigen. Alle meine Kolleginnen und Kollegen haben einen interessanten Lebenslauf, aber wir sind nicht abgehoben. Alle versuchen, das Leben der Menschen zu ergründen, hier in Deutschland und auch in der Welt. Das bringt uns immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Wir können gar nicht abgehoben sein. Insofern war weder bei meiner Karriere noch bei der täglichen Arbeit ein Sauerstoffgerät nötig.“

DS: Wie schwer ist es, heutzutage vor dem Hintergrund der Flüchtlings-Hysterie den richtigen Ton zu treffen?

Peter Kloeppel: „Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass wir im Jahre 2015 eindeutig eine Ausnahmesituation hatten. Viele Menschen sind zu uns gekommen und haben uns als Land vor eine große Herausforderung gestellt. Wir dürfen erst gar nicht in Hysterie verfallen und auf keinen Fall selbst dazu beitragen, dass Hysterie geschürt wird. Wir können uns aber auch nicht hinstellen und sagen: das geht uns alles nichts an, und die Probleme gehen von alleine wieder weg. Wir müssen die Flüchtlingssituation als Herausforderung ansehen, die wir zu bewältigen haben, mit all ihren positiven und auch negativen Seiten. Unsere Aufgabe als News-Redaktion ist es, die richtige Balance zu finden zwischen der Benennung von Problemen und dem Darstellen von Chancen. Ich bin mir sicher, dass wir deutlich mehr Chancen als Probleme haben.“

DS: Inwieweit hat sich Ihr Job in den letzten Jahrzehnten verändert?

Peter Kloeppel: „In Teilen ist es einfacher geworden. Uns stehen jetzt Informationsquellen zur Verfügung, die es früher noch gar nicht gab oder für uns nur schwer zugänglich waren. Diese Quellen können wir jetzt über das Internet ganz leicht erschließen. Auf der anderen Seite ist der Job auch schwieriger geworden, weil die Menge an Informationen, mit denen wir uns befassen müssen, sehr viel größer geworden ist. Der Selektionsprozess wurde dadurch noch aufwendiger und komplexer. Wir müssen als Journalisten und Bürger aufpassen, dass wir offen bleiben für eine andere Sichtweise der Dinge. Wir dürfen uns nicht ausschließlich in unseren Echokammern bewegen, sondern müssen offene Ohren und Augen behalten für das, was um uns herum passiert und diskutiert wird. Auf keinen Fall dürfen wir uns hinstellen und sagen: Ich weiß, wie die Welt funktioniert.“

DS: Sie sind selbst Gründer der RTL Journalistenschule. Wie schwer ist es heutzutage, guten Nachwuchs zu finden, zumal sich viele junge Menschen gar nicht mehr fürs Fernsehen interessieren?

Peter Kloeppel: „Wir bekommen bei den Ausschreibungen alle zwei Jahre immer noch Hunderte von Bewerbungen und können gerade einmal knapp 30 Plätze vergeben. Die Auswahl ist immer noch groß und es gibt nach wie vor sehr gute Kandidatinnen und Kandidaten. Natürlich hat sich das Bild der jungen Menschen gewandelt, die zu uns kommen. Viele sind schon sehr gut ausgebildet, weil sie an der Universität Studiengänge belegt haben, bei denen Journalismus und Medien eine Hauptrolle spielen. Und: viele Bewerber haben aufgrund von absolvierten Praktika ganz konkrete Vorstellungen, wie sie Journalismus betreiben wollen. Die Qualität der Bewerber ist weiterhin hoch. Wir haben die Qual der Wahl zwischen denen, die richtig gut qualifiziert sind und denen, die supergut qualifiziert sind. Es gibt bei uns kein Nachwuchsproblem.“

DS: Was halten Sie von einem Präsidenten, der jede Nachricht, die ihm nicht passt, als Fake News abtut?

Peter Kloeppel: „Donald Trump ist schon ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Präsident. Er benutzt soziale Medien, aber auch ihm ergebene Fernsehsender, um seine ganz speziellen Botschaften zu verbreiten. Ich bin wie viele andere Menschen extrem kritisch gegenüber dem Verhalten, dass Trump alle unliebsamen Medien, die ihn als Präsidenten kritisieren, als Lügenpresse bezeichnet, denn nichts anders meint er ja mit dem Begriff‚ „Fake News“. Es ist nicht gut für den Diskurs und auch nicht für die öffentliche Diskussion, wenn ein Präsident die Stimmung gegen die freien Medien aufheizt, indem er behauptet, es sei sowieso alles gelogen, erfunden oder falsch dargestellt. Damit spielt er den Bürgern in die Karten, die ohnehin der Meinung sind, dass Journalisten grundsätzlich nicht zu trauen ist. Und das finde ich für eine Gesellschaft, egal für welche, sehr fatal.“

DS: Sie haben ja noch exzellente Kontakte in die USA, gibt es dort wirklich Journalisten, die sich von Trump einschüchtern lassen?

Peter Kloeppel: „Ich glaube, dass die Medien in Amerika einen sehr guten Job machen. Natürlich gibt es auch Kollegen, die entweder übers Ziel hinausschießen und jedes Wort von Trump übermäßig scharf kritisieren, oder die auf der anderen Seite jedes Wort des Präsidenten lobpreisen. Aber die großen Zeitungen wie Washington Post, New York Times und die großen TV-Sender zeigen immer noch, dass Journalismus in Amerika funktioniert, kritisch und lebendig ist. Und die sind auch alles andere als eingeschüchtert.“

DS: Ihre Frau Carol ist Amerikanerin. Haben Sie die gleiche Meinung, was Donald Trump betrifft oder gibt es darüber zuhause heiße, kontroverse Diskussionen?

Peter Kloeppel (schmunzelnd): „Ich möchte jetzt eigentlich nicht über unsere privaten Diskussionen öffentlich reden. Nur so viel: Wir streiten uns beim Thema Trump nicht allzu oft, das kann ich sagen.“

DS: Welches war aus Ihrer Sicht bisher das absolute Highlight in Ihrer Fernseh-Karriere?

Peter Kloeppel: „DAS absolute Highlight gibt es in der Form nicht. Ich hatte so viele spannende Gelegenheiten, journalistische Erfahrungen zu sammeln, das hätte ich mir zu Beginn meines Berufslebens nie träumen lassen. Ich hatte die Möglichkeit, sehr nah an Politiker und bedeutende Menschen heran zu kommen und mit ihnen intensive Gespräche zu führen, ich durfte im Ausland arbeiten, und ich kann mich tagtäglich mit Themen und Menschen beschäftigen, die ich hoch interessant finde. Ich bin im Prinzip immer noch auf einer Reise durch fantastische Zeiten. Was sich mir seit 1985 bei RTL geboten hat, ist so außergewöhnlich, dass ich es kaum mit Worten beschreiben kann.“

DS: Wie viel Zeit verbringen Sie vor der Sendung in der Maske?

Peter Kloeppel: “Sieben Minuten im Schnitt. Das geht bei mir Gottseidank sehr schnell. Ich muss nicht die Augen angemalt bekommen oder die Haare schön gemacht. Einfach ein wenig Schminke ins Gesicht, und das war‘s.“

DS: Können Sie sich zuhause in der Nähe von Bonn noch frei bewegen oder werden Sie überall erkannt und angesprochen?

Peter Kloeppel: „Ich kann mich völlig frei bewegen. Und selbst wenn ich angesprochen werde, ist das gar kein Problem für mich. Die Menschen sind immer sehr freundlich. Ich freue mich sogar, wenn ich erkannt werde, weil mir das ganz einfach zeigt, dass die Menschen unsere Nachrichtensendung auch verfolgen.“

DS: Der Marathon-Man läuft nicht mehr, warum haben Sie sich inzwischen von der Langstrecken-Königsdisziplin verabschiedet?

Peter Kloeppel: „Weil das Training extrem aufwendig ist. Wenn man wie ich dreimal den New York- und einmal den Köln-Marathon gelaufen ist und weit über 20 Halbmarathons absolviert hat, verliert man irgendwann den Kick. Ich spiele sehr gern Tennis und habe vor zwei Jahren auch mit dem Golfen angefangen. Ich laufe immer noch, aber nicht mehr die langen Strecken. Ich bin happy, dass ich es geschafft habe, vier Marathons zu laufen und gesund zu überstehen. Das kann mir keiner mehr nehmen. Das hat mich auch als Mensch geprägt, weil es extrem demütig macht und einen lehrt, mit Schmerzen und manchmal auch mit Verzweiflung umzugehen.“

DS: Was tun Sie, wenn Sie sich einmal so richtig entspannen wollen?

Peter Kloeppel: „Tennis spielen, golfen oder radeln mit meiner Frau. Wir haben zum Glück die gleichen Interessen. Das macht mir großen Spaß. Da bekomme ich am besten den Kopf frei.“

DS: Am 14. Oktober werden Sie 60 Jahre alt. Ein besonderes Datum für Sie, vielleicht sogar ein einschneidendes?

Peter Kloeppel: „Weder noch. Klar sollte man sich freuen, dass man 60 wird. Das ist ja nicht jedem gegeben. Ich bin sehr glücklich, dass ich gesund bin und in eine mich liebende Familie eingebettet bin. Ich hoffe, dass ich wie bisher weiter arbeiten und meinen Hobbys nachgehen kann. Ich zähle mich noch nicht zum alten Eisen, sondern versuche einfach nur, aus jedem Tag das Beste zu machen.“

DS: Ihr Vertrag läuft noch bis März 2020. Können Sie sich vorstellen, ihn noch einmal zu verlängern?

Peter Kloeppel: „2020 bin ich erst 62 Jahre alt und sicher noch in der Lage, zu arbeiten. Ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, warum mir in den nächsten zwei oder drei Jahren der Spaß an der Arbeit verloren gehen sollte. Also so gesehen: Ende offen.“

DS: Sieht man Sie dann vielleicht als Moderator einer Polit-Talkshow wieder?

Peter Kloeppel: „Nein, bestimmt nicht. Ich hatte ja immer wieder die Möglichkeit, Polit-Talkshows zu moderieren, beispielsweise vor Bundestagswahlen. Das hat mir Spaß gemacht. Aber ich habe nicht vor, mit 65 Jahren umzusteigen, um denen, die das ja jetzt schon sehr gut erledigen, den Platz streitig zu machen. Ich bin ganz happy mit der Tätigkeit als Nachrichtenmoderator. Und von daher da bin ich Schuster und bleibe bei meinen Leisten.“

DS: Vielen Dank für das sehr spannende, interessante Gespräch. (www.rtl.de)

Das Interview führte Peter Pionke

 

Vita

Peter Kloeppel wurde am 14.10.1958 in Frankfurt am Main geboren. Sein Abitur machte er 1977 an der Humboldtschule in Bad Homburg. Anschließend leistete er seinen Wehrdienst bei der Luftwaffe in Pinneberg und Kerpen ab. Danach Studium der Agrarwissenschaften an der Georg-August Universität Göttingen. Abschluss als Diplom-Agraringenieur.

Von 1983 bis 1985 besuchte Peter Kloeppel die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Im Rahmen der Ausbildung absolvierte er ein Praktikum beim TV-Sender RTL plus in Luxemburg. 1985 nahm er das Angebot an, Korrespondent im RTL-Studio in Bonn zu werden. 1987 wurde er zum Studioleiter befördert. 1990 ging er für RTL als USA-Korrespondent nach New York.

1992 trat Peter Kloeppel die Nachfolge von Hans Meiser als Chefmoderator der Hauptnachrichtensendung „RTL aktuell“ an. Von 2004 bis 2014 war er zusätzlich Chefredakteur.

In einer 2011 von der Fernseh-Zeitschrift "TV Digital" durchgeführten Umfrage wurde Peter Kloeppel zum kompetentesten und bekanntesten männlichen Nachrichtenmoderator gekürt. Er ist mittlerweile mit vielen Auszeichnungen dekoriert - z.B. mit dem Fernsehpreis des New York Festivals, dem Goldenen Löwen, dem Bayerischen Fernsehpreis, dem Telestar, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis.

Peter Kloeppel ist seit 1993 mit der amerikanischen Journalistin Carol Sagissor verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter.

 

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