Die türkische Millionen-Metropole Istambul am Bosporus Die türkische Millionen-Metropole Istambul am Bosporus Foto: Pexels

Wuppertaler wird in der Türkei festgehalten

Ein Wuppertaler wird seit Mitte Juli in der Türkei festgehalten. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, wird Kadim D. vorgeworfen, den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf „Facebook“ beleidigt zu haben.

Wuppertal, 21,08.2017 - Zusammen mit Ehefrau und Kindern wollte der 45jährige in die türkische Provinz Sivas reisen. An der Grenze wurde der Wuppertaler dann von türkischen Polizisten festgenommen. Kadim D. lebt zwar seit 40 Jahren in Deutschland, besitzt aber nur einen türkischen Pass. Aus diesem Grunde kann das Auswärtige Amt kaum etwas für ihn tun.

„Ich bin am Ende“, sagte Kadim D. im Gespräch mit der WAZ. Einmal wöchentlich muss er sich bei den Behörden melden - bis Anklage gegen ihn erhoben wird, was mitunter Jahre dauern kann. Seine Familie ist inzwischen nach Wuppertal zurückgekehrt.

Kadim D. ist einer von mindestens 20 Bürgern, die aus Deutschland kommen oder die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, und zur Zeit in türkischen Gefängnissen inhaftiert sind oder das Land nicht verlassen dürfen.

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