Zukunftsstadt Wuppertal: Noch schnell die Welt retten! Grafik: Benedikt Bergenthal

Zukunftsstadt Wuppertal: Noch schnell die Welt retten!

Der Event-Marketing-Experte und Wuppertal-Botschafter Vok Dams greift in seiner vielbeachteten Kolumne das Thema "Zukunftsstadt Wuppertal:… nur noch schnell die Welt retten!" auf.

Aus unserer Oktober-Print-Ausgabe - Wuppertal, 08.10.2018 - Da war doch was? „Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, warum unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist, und wohin sie steuert“, erinnere ich mich an ein Zitat aus „The Economist“ in einer Anzeige. Oder die Auszeichnung als „BOOK OF THE YEAR 2017, sowohl bei „The Economist“ als auch in „The Wall Street Journal“.

Die Rede ist von einem Buch des Autors Jaron Lanier, das unter dem Titel „Anbruch einer neuen Zeit“ bei Hoffmann und Campe erschienen ist und im Untertitel deutlich macht, „wie Virtual Reality unser Leben und unsere Gesellschaft verändert“.

Derart sensibilisiert kommt die Meldung gerade recht, dass Wuppertal die „Hauptstadt der Zukunftskünstler“ ist und dies von Professor Dr. Uwe Schneidewind, dem Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie, mit dem Buch „Die Große Transformation – Eine Einführung in die Kunst des gesellschaftlichen Wandels“ belegt wird.

Das Buch, das am 2. Oktober 2018 in der Wuppertaler Oper vorgestellt wurde, schlägt die Brücke zwischen der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts und seinem gesellschaftlichen Gestaltungsanliegen.

Der Begriff „Zukunftskunst“ wird in diesem Zusammenhang als Schlüsselkonzept definiert und meint das Zusammenspiel von technologischen, ökonomischen, politisch-institutionellen und kulturellen Dynamiken in Prozessen der großen Transformation.

Wie, fragen wir uns, kommt der Kunstbegriff nun in die wissenschaftliche Analyse und welche Antworten erwarten wir in diesem Zusammenhang?

Auch darauf finden wir eine Antwort in dem Buch. „Der Rückgriff auf den Kunstbegriff ist für unser Anliegen bewusst gewählt. Kunst als Ausdruck eines kreativen Handelns und Sich-in-der-Welt-Orientierens spielt gerade in der Auseinandersetzung mit Transformationsprozessen eine besondere Rolle“, schreibt der Verfasser.

Und an anderer Stelle: „Auch wenn Technologien, Geschäftsmodelle und Politik wichtig sind – am Ende verändern Ideen und neue Wertvorstellungen die Welt“.

Dem können wir uns anschließen und freuen uns, dass diese Impulse (wie so viele andere auch) wieder von Wuppertal ausgehen.

Wenn wir die Dimension Wuppertal im Zusammenhang mit unserer Zukunft weiter ins Spiel bringen, sei eine Ankündigung von Jörg Heynkes vom 20. September 2018 erwähnt, der mit seinem Buch „ZUKUNFT 4.1“ an die Öffentlichkeit geht und im Untertitel vermerkt „Warum wir die Welt nur digital retten – oder gar nicht“.

Jörg Heynkes kennen Sie als Unternehmer, Autor, Innovator, Aktivist, Speaker und Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer. Er ist Träger des „Deutschen Solarpreises 2016“ und beschäftigt sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen und technologischen Veränderungsprozessen.

Wenn es jetzt also um unsere Zukunft geht, mehr noch, wenn es also darum geht, die Welt zu retten, wird man neugierig. Vor allem, wenn das Vorwort von Robert Habeck ist und die Rettung wieder aus Wuppertal kommt. Der Stadt, der Jörg Heynkes eng verbunden ist.

Das Buch ist spannend aufgebaut, verständlich, kraftvoll, emotional geschrieben und gut zu lesen. Auch wenn die Bestandsaufnahme und mögliche Zukunftsszenarien gute Nerven erfordern. Immerhin gibt es Hoffnung. Einen „Masterplan mit konkreten Hinweisen darauf, wie es uns gelingen kann, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen“, wie der Autor schreibt.

Und weiter: „Wie wir es schaffen können, 7,5 Milliarden Menschen - und es werden jeden Tag mehr - mit der nötigen Menge an Energie, Mobilität und Ernährung zu versorgen, ohne uns, der Gattung Mensch, die Lebensgrundlage zu rauben.“

„Damit wir gemeinsam die Zukunft gestalten können“, so Jörg Heynkes, „müssen wir endlich aus der Hängematte kommen und beginnen, die Prozesse zu steuern, anstatt dieses anderen zu überlassen.“

Im Apell sind sich die Autoren Uwe Schneidewind und Jörg Heynkes einig. Während Schneidewind den Kompass für die Zukunftskunst – Das Wuppertaler Transformationsmodell – mit dem Aufruf verbindet „Werden Sie ZukunftskünstlerIn!“, appelliert Heynkes an seine LeserInnen „Fangen Sie jetzt an, wenn Sie es nicht längst getan haben, bitte kämpfen Sie für unsere gemeinsame Zukunft:

Bitte werden Sie alle ZukunftsMacherinnen und ZukunftsMacher.“

Starke Impulse also, die von beiden Veröffentlichungen ausgehen. Starke Impulse für die Zukunft, die von Wuppertal ausgehen.

Auch dies also „Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, warum unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist, und wohin sie steuert“, gerne auch mit einer Auszeichnung als Wuppertaler „BOOKS OF THE YEAR 2018“, wenn es sowas geben sollte. Sicher ziehen dann auch „The Economist“ und „The Wall Street Journal“ nach. Geht es doch letztlich darum, die Welt zu retten.

Bei so viel Power aus WUPPERTAL, ist mir um unsere Zukunft nicht bange.

Ihr Vok Dams

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