Kids Team „Explosive“ ertanzte sich den 2. Platz

Was für ein Erfolg! Das Kids Team „Explosive“ ging zum ersten Mal beim DANCE4FANS-European Contest den Start und ertanzte sich direkt Platz 2 und somit auch die direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Mai.

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BHC hat die "Hölle Süd" erstmals geknackt

Der Bergische HC hat zum ersten Mal in seiner Historie auswärts gegen Frisch Auf Göppingen gewonnen. Die Löwen zeigten beim 30:27 (15:11) eine über ganz weite Strecken konzentrierte, selbstbewusste und herausragende Leistung.

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Bergischen HC will Frisch Auf Göppingen knacken

Erst einen Sieg konnte der BHC gegen Frisch Auf Göppingen landen. Vor zwei Jahren gewannen die Bergischen Löwen mit 32:26 in der Klingenhalle. Auswärts fehlt der Erfolg bei den Schwaben noch.

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WSV gewinnt mit neun Mann in Aachen

Der blau-rote Wahnsinn! Der Wuppertaler SV hat nach 102 Minuten vor 5.200 Zuschauern mit 1:0 auf dem Aachener Tivoli gewonnen. Das am Ende mit nurt neun Mann.

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Magdeburg am Ende zu stark

Enttäuscht verließen die Löwen nach der 23:27 (10:12)-Niederlage gegen den SC Magdeburg das Spielfeld in der mit 3.010 Zuschauern ausverkauften und stimmungsvollen Unihalle. Der Ehrgeiz, gegen ein Spitzenteam zu gewinnen, ist eben sehr groß.

Wuppertal, 03.03.2019 - Zufrieden durfte der Bergische HC mit dem Auftritt in der DKB Handball-Bundesliga dennoch sein. Denn die Chance auf eine Überraschung hatten sich die Löwen erarbeitet.

Gleich zu Beginn kam der BHC zu guten Abschlüssen, wurde aber durch Jannick Green Krejberg im SCM-Tor gestoppt. Der dänische Schlussmann stand noch häufiger im Fokus bei den Ostdeutschen. Denn die Hausherren kamen oft frei durch, doch Green war noch entscheidend dazwischen. Spektakulär: Christopher Rudeck hatte nach der ersten Halbzeit eine noch bessere Quote als sein Magdeburger Gegenüber. Der BHC-Keeper entschärfte fast die Hälfte der gegnerischen Torwürfe in den ersten 30 Minuten.

Keine Frage, das Abwehr-Torhüter-Paket der Löwen funktionierte. Obwohl die Magdeburger über einen der spielstärksten Rückräume der Bundesliga verfügen, kamen sie bis zur Halbzeit nur auf zwölf Treffer. Auch das Tempospiel unterbanden die Gastgeber weitestgehend. Eiskalt zeigten sich die Löwen allerdings nicht. Neben vergebenen freien Abschlüssen und auch zwei Siebenmetern, die nicht ihr Ziel fanden, leisteten sie sich auch ein paar Fehler, die es den Gästen etwas leichter machten.

Trotzdem erholte sich die Truppe immer wieder von kleineren Rückschlägen. Das 0:2 holte Arnor Gunnarsson mit drei Treffern auf. Auch 4:7- und 6:9-Rückstände verunsicherten die Hausherren nicht. Durch einen 4:0-Lauf mit Toren von Tomas Babak, Kristian Nippes, Milan Kotrc und Max Darj führten die Löwen plötzlich sogar 10:9. Trotzdem ging es lediglich mit einem 10:12- Rückstand in die Pause.

Aus der kamen die Gastgeber viel frischer heraus. Gunnarsson traf per Siebenmeter und Gegenstoß. In Unterzahl stellte Darj auf 13:12. Vieles deutete in diesen Minuten auf eine dramatische Partie bis zum Schluss hin. Erneut gewannen die Gastgeber den Ball und hatten beim Konter sogar die Chance, zum ersten Mal mit zwei Toren in Front zu gehen. Ein Stürmerfoul begrub diese Hoffnung - im direkten Gegenzug egalisierte Robert Weber den Spielstand auf 13:13.

In der Folge erlebte der BHC seine schlechteste Phase der Partie. Viele Fehler eröffneten dem SCM die Gelegenheit, sein gefürchtetes Tempospiel zu entfalten, was er auch eiskalt ausnutzte. Der 16:21-Rückstand eine Viertelstunde vor Schluss war die Vorentscheidung, obwohl das Team von Trainer Sebastian Hinze noch einmal alles hereinwarf. Die starken Magdeburger ließen sich aber nicht mehr nervös machen. Sie brachten die Begegnung konzentriert zu Ende.

Stimmen zum Spiel

Bennet Wiegert: "Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich froh bin, die zwei Punkte mitgenommen und hier bestanden zu habben. Die Freude darüber ist auch bei uns in der Kabine groß. Ob als Trainer oder Aktiver, ich habe hier in der Unihalle bis heute noch nie gewonnen. In Solingen gab es vor zwei Jahren mal einen Erfolg, aber nicht hier in Wuppertal - umso zufriedener bin ich. Unser Optimum haben wir zwar nicht gespielt, aber doch sehr seriös und abgezockt. Es gab zu viele Wellentäler. Wir sind dann letztlich mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause gegangen, verschlafen dann aber den Beginn der zweiten Halbzeit völlig. In einer ganz entscheidenden Periode sind wir auf 17:13 davongezogen. Das war wichtig, denn wenn wir hier bis zum Schluss auf Augenhöhe kämpfen, wird es sehr, sehr schwer für uns, beide Punkte mitzunehmen."

Sebastian Hinze: "Es war ein verdienter Sieg, weil Magdeburg nicht die Schwächephase hatte, die wir hatten. Die Chance war da, auf zwei Tore Abstand wegzuziehen. Wer weiß, vielleicht trägt uns dann die Atmosphäre bis zum Ende hier. Leider haben wir dann eine schlechte Phase. Abgesehen davon bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben Magdeburg oft ins passive Spiel gebracht, waren zweikampfbereit. Gerne würden wir uns dafür belohnen, aber dafür brauchen wir ein perfektes Spiel - und das hatten wir nicht."

Bergischer HC – SC Magdeburg 23:27 (10:12)

Bergischer HC: Rudeck, Rutschmann - Kotrc (3), Gutbrod, Fontaine (1), Bettin, Babak (2/1), Arnesson (1), Szücs (1), Darj (6), Petrovsky, Baena (1), Nippes (2), Gunnarsson (6/2), Fraatz (1). Trainer: Sebastian Hinze

SC Magdeburg: Green, Quenstedt - Musa (3), Chrapkowski, Musche (6/1), Pettersson, Plaza Jimenez, Molina, Christiansen (1), Mertens, Lagergren (3), O'Sullivan (4), Bezjak (1), Weber (6), Damgaard (3). Trainer: Bennet Wiegert
Schiedsrichter: Julian Koppl und Denis Regner



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