Hagemann (Nr. 9) erzielte das 1:0 für den WSV Hagemann (Nr. 9) erzielte das 1:0 für den WSV Foto: Jochen Classen

3:2 - Gelungener Einstand von WSV-Trainer Bieler

Gelungener Einstand für WSV-Interimstrainer Pascal Bieler. Mit dem 3:2 (3:0)-Erfolg gegen den alten Rivalen SG Wattenscheid 09 haben die Wuppertaler in einer sehr bewegten Saison das Abstiegsgespenst wohl endgültig verjagt.

Wuppertal, 01.04.2019 - Ganz ungetrübt war die Freude im Stadion am Zoo dann doch nicht. Die Spieler des WSV zeigten sich enttäuscht über das Verhalten ihres Ex-Trainer Andrian Alipour, der sich nach Infomationen des Sportmagazins "Reviersport" noch nicht einmal von der Mannschaft verabschiedet hatte.

Am vergangenen Montag hatte der Wuppertaler SV seinen Coach beurlaubt, nachdem dieser nach dem Spiel gegen Viktoria Köln Vorstandssprecher Alexander Eichner und Sportdirektor Karsten Hutwelker um eine einseitige Vertragsauflösung gebeten hatte. Umstimmungsversuche scheiterten. Bei einem Gespräch kam es zu keiner Einigung, da der WSV sich gar nicht von seinem Coach trennen wollte. Am Ende sah sich der WSV gezwungen, den abwanderungswilligen Trainer zu beurlauben.

"Reviersport" glaubt den Grund für Adrian Alipour Wunsch um Vertagsauflösung zu wissen. Der 40jährige Fußballehrer soll heißer Trainer-Kandidat beim Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach sein.

Das Spiel gegen Wattenscheid war von 2.283 Zuschauern eigentlich schon zur Halbzeit entschieden. Hagemann (11.), Topal (34.) und Meier (43.) hatten in den ersten 45 Minuten für die Gastgeber einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeschossen.

Doch dann waren in der zweiten Halbzeit gerade einmal vier Minuten gespielt, als der WSV nur noch mit zehn Spielern auf dem Rasen stand. Topal hatte die Gelb-Rote Karte gesehen.

Mit einem Mann mehr lief es jetzt für die Gäste eindeutig besser. In der 58. Minute gelang Canbulut das 3:1. Als Popovic in der 82. Minute das 3:2 erzielte, mussten die Wuppertaler noch einmal zittern. Aber letztlich retteten die Schützlinge von Neu-Trainer Pascal Bieler den knappen Sieg über die Zeit. Mit 38 Punkten belegt der WSV einen sicheren neunten Platz in der Tabelle der Regionalliga West.

So spielte der WSV:

Lübcke - Pagano - Malura (70. Dünnwald) - Schmetz - Britscho - Windmüller - Kühnel (53. Saric) - Meier - Manno - Topal - Hagemann (84. Meurer)

 

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