WSV-Trainer Christian Britscho WSV-Trainer Christian Britscho Foto: Jochen Classen

Fußball-Regionalloiga: Auftakt gegen TV Herkenrath

Auftakt in der Fußball-Regionalliga West: Der WSV will mit aggressiven Offensiv-Fußball gegen den Aufsteiger TV Herkenrath punkten.

Wuppertal, 27.07.2018 -  Wenn nicht alles täuscht, steht der WSV vor einer ganz spannenden Saison. Viktoria Köln, Wuppertaler SV und Rot-Weiss Essen werden zu den Favoriten gezählt. „Wenn andere das so sehen, ist das eine Wertschätzung unserer Arbeit“, sagte WSV-Trainer Christian Britscho vor dem Auftakt gegen den TV Herkenrath.

Viktoria Köln gilt als Top-Favorit und ist nicht nur für WSV-Coach das Maß der Dinge. „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen“, sagte er. Gehandelt werden aber auch Rot-Weiß Oberhausen und Alemannia Aachen. Nach Ablauf dieser Spielzeit kann der Regionalliga-Meister, erstmals und vorläufig auch einmalig, direkt in die 3. Liga aufsteigen, was naturgemäß einen enormen Motivationsschub bringt.

Für den WSV ist die Saisonvorbereitung gut verlaufen. Besonders das Spiel gegen Bayer Leverkusen ist vor 3.500 Zuschauern trotz der 0:2-Niederlage in bester Erinnerung. Trainer Christian Britscho: „Meine Mannschaft hat gesehen, dass sie mit aggressiven und offensiven Fußball Erfolg hat, egal wer da kommt."

Britscho hat einen großen Kader und kann nach eigenen Worten „aus dem Vollen schöpfen“. Die Aufstellung für das Auftaktspiel am Samstag um 14 Uhr (Zoo-Stadion) gegen Aufsteiger TV Herkenrath habe er im Kopf, wolle sie aber auch mit Blick auf das Mannschaftsgefüge erst kurz vor Spielbeginn nennen.

Der erste Gegner TV Herkenrath ist ein Sportverein aus dem Bergisch Gladbacher Stadtteil Herkenrath, der mit sechs Aufstiegen in nur neun Jahren einen rasanten Aufstieg aus der Kreisliga C hinter sich hat. Die Strukturen seien aber nicht mit gewachsen, räumt der Vorsitzende Uwe Tillmann ein.

Noch in den letzten Tagen gab es erhebliche Turbulenzen, die die Teilnahme in der Regionalliga in Frage stellten. Der Aufstieg hing am seidenen Faden, noch in letzter Minute wurde mit sehr heißer Nadel an einem Spielkonzept gestrickt. Dennoch geht das WSV-Team mit Vorsicht an die Aufgabe. „Wir haben den Gegner mehrfach beobachtet und wissen, dass der für Überraschungen gut ist.“ Allerdings hält der Coach nichts davon, seine Spieler unter Druck zu setzten. „Ich erwarte nur, dass jeder seine mögliche Leistung abruft, der Rest kommt von allein," so der WSV-Trainer.

Sportvortstand Manuel Bölstler: „Für uns ist wichtig, dass viele Leute den Weg ins Stadion finden.“ Der Dauerkartenverkauf sei relativ gut angelaufen. Der Spielplan beschert den Bergischen gleich in der zweiten Runde im Auswärtsspiel den Mitfavoriten Rot-Weiss Essen, einen Gegner, den man zum Auftakt wegen der Zuschauer-Resonanz und den damit verbundenen Einnahmen auch gerne im Wuppertaler Stadion gesehen hätte.

Bölstler zu einer entsprechenden Frage: „Ich beschäftige mich nicht mit Dingen, die ich nicht ändern kann.“

Text: Siegfried Jähne

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