WSV-Vorstandssprecher Alexander Eichner WSV-Vorstandssprecher Alexander Eichner Foto: Dirk Sengotta

WSV-Mitglieder stimmen Satzungsänderung zu

Aufatmen beim Vorstand des angeschlagenen Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV. Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder einer Satzungänderung zu, die es erlaubt, dass  Teilbereiche des Vereinsgeschäfts ausgegliedert werden können.

Wuppertal, 29.05.2019 - Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Hako Event Arena waren 293 stimmberechtigte Mitglieder dabei. 245 stimmten davon mit Ja, 34 mit Nein und dazu gab es 14 Enthaltungen. 

Vorstandssprecher Alexander Eichner hatte sich im Vorfeld immer wieder dafür stark gemacht, dass der Verein in der überaus komplizierten finanziellen Situation im Notfall in der Lage sein müsse, durch eine Ausgliederung bestimmter Teile alternative Geldquellen erschliessen zu können. Eichner betonte vor der Abstimmung aber auch, dass er das Mitgliedervotum auf jeden Fall respektieren werde.

Finanzvorstand Melanie Drees machte noch einmal deutlich, dass der WSV aufgrund von Unterfinanzierung in permanenter Insolvenzgefahr schwebe. Im Moment befänden sich nach dem Niederrheinfinale noch rund 80.000 Euro in der Kasse. Davon blieben aber nur 2.000 € übrig, weil noch Zahlungen an den Fußballverband Niederrhein und den Gegner KFC Uerdingen ausstünden.

Den Juni könne der Verein - so Melanie Dress - nur durch einen weiteren Überziehungskredit überstehen, den die Sparkasse Wuppertal in Aussicht gestellt habe. Einnahmen gäbe es in der Sommerpause nicht.

Für die neue Regionalliga-Saison plant der WSV mit einem Etat in Höhe von 1,49 Millionen Euro. Eine Sponsorenzusage über 400.000 € stehe aber noch auf wackligen Füssen und fliesse nur unter gewissen Umständen.

Es übrigens weitere Veränderungen im WSV-Kader: Malura und Meier wechseln nach Velbert.

 

 

 

 

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