Ratlose und enttäuschte WSV-Spieler: (v.l.) Pytlik, Uphoff und Grebe Ratlose und enttäuschte WSV-Spieler: (v.l.) Pytlik, Uphoff und Grebe Foto: Jochen Classen

WSV nach Heimniederlage unter Druck

Beim Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV macht sich nach der 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Die SG Wattenscheid 09 Ratlosigkeit breit. Die Angst, auf die Abstiegsränge abzurutschen, wächst.

Wuppertal, 08.09.2019 - Den Klassenerhalt, das nackte Überleben, hatten die Verantwortlichen des finanziell arg gebeutelten WSV als Saisonziel ausgegeben. Als dann die ersten drei Meisterschaftsspiele allesamt gewonnen wurden, keimten bei dem einen oder anderen Anhänger Träume auf: Wuppertal die Überraschungsmannschaft? Ist vielleicht doch mehr drin? Müssen die Ziele doch neu definiert werden?

Nach vier Spielen, in denen die Schützlinge von Cheftrainer Andreas Zimmermann nur einen Punkt ergattern konnten, dürften alle wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet sein. Keine Frage: Es wird eine sehr schwere Saison für den WSV, der momentan noch mit 10 Punkten Platz 9 in der Tabelle belegt.

Gerade gegen die Wattenscheider, deren Verantwortliche in erst kürzlich einen Insolvenzantrag stellen mussten, hatten sich die Wuppertaler gute Chancen ausgerechnet. Die erste Halbzeit verlief vor 1.717 Zuschauern im Stadion am Zoo ohne größere Höhepunkte. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Wechsel schien dann für die Gastgeber alles nach Plan zu laufen. Saric brachte seine Mannschaft in der 63. Minute mit 1:0 in Führung. 

Doch dann drehten die Gäste die Begegnung innerhalb von nur vier Minuten. Das lag massgeblich daran, dass Wattenscheid Trainer Farat Toku bei seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen hatte. Er schickte in der 67. Minute Yesilova für Hirschberg und Kaya für Studtrucker aufs Feld. Yesilova traf in der 80. Minute zum 1:1. In der 84. schockte Kaya die Wuppertaler Anhänger mit seinem Siegtreffer zum 2:1.

Es war für die SG Wattenscheid 09 erst der zweite Sieg im siebten Spiel.

Bereits am Freitag (13.09.) um 19 Uhr muss der Wuppertaler SV beim alten Rivalen Rot-Weiß Oberhausen antreten.

Aufstellung des WSV:

E. Pepic - Nesseler - Uphoff - Pytlik - N. Pepic (83. Kierath ) - Saric (73. Osawe) - Grebe - J. Müller - Knechtel - Marzullo - Ametov (73. Duraj)

 

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