Turbulente Szene im Aachener Strafraum Turbulente Szene im Aachener Strafraum Foto: Jochen Classen

WSV-Trainer Adrian Alipour: Einstand mit einem 0:0

Beim ersten Spiel unter dem neuen WSV-Chefcoach Adrian Alipour kam der Wuppertaler SV über ein 0:0-Unentschieden gegen Alemannia Aachen nicht hinaus.

Wuppertal, 09.0.2018 - Vor 4070 Zuschauern im Stadion am Zoo zeigte sich der WSV spielerisch gut aufgestellt, vergab aber zum Leidwesen des neuen Cheftrainers mehrere Großchancen. Das lag auch am herausragenden Aachener Keeper Jakusch. Er verhinderte allein in der ersten Hälfte zwei Mal die WSV-Führung mit exzellenten Paraden.

Der Trainerwechsel beim Wuppertaler SV brachte jedenfalls noch nicht den erhofften Erfolg. Nur nicht verlieren! Das schien die Devise im Traditionsduell der Regionalliga West zwischen dem Wuppertaler SV und Alemannia Aachen gewesen zu sein. Entsprechend defensiv wurde die Partie im Stadion am Zoo vor 4070 Zuschauern geführt.

Am Ende hieß es dann 0:0-Unentschieden, ein Ergebnis, dass auf Wuppertaler Seite keinen wirklich befriedigen konnte, rutschte der WSV mit dem verpassten Heimsieg doch auf Rang elf der Tabelle ab, während die Gäste sich auf den 15. Tabellenplatz verbesserten und die Heimreise relativ zufrieden antraten.

Kein besonders guter Einstand für den neuen WSV-Trainer Adrian Alipour (39), der den vielen vergebenen Chancen nachtrauerte. Seine Elf zeigte durchaus Einsatzwillen, war auch das spielbestimmende Team, fand aber nur selten ein Mittel gegen die dichtgestaffelte Gäste-Abwehr.

Es war ein Spiel, das von zwei hervorragenden Schlußleuten bestimmt war, die die wenigen wirklich guten Möglichkeiten in einer von von Taktik bestimmten Partie auf beiden Seiten vereitelten. WSV-Trainer Alipour sprach gar von Weltklasse, als Sebastian Wickl in den Schlussminuten noch den möglichen Aachener Erfolg verhinderte.

Zuvor aber hatte Aachens Keeper Niklas Jakusch eine verdiente Wuppertaler Führung mehrfach vereitelt: So als Daniel Grebe (10.) und Dennis Malura (17./18.) an ihm scheiterten. Wickl zeichnete sich auch kurz vor der Pause bei einem Freistoß von Manuel Glowacz, einem Sohn des früheren Kölner Bundesligaspielers Jürgen Glowacz, aus.

WSV-Torjäger Christopher Kramer vergab in der 50. Minute freistehend die wohl größte Chance auf den Siegtreffer, als er freistehend aus kurzer Distanz neben das Tor schoß. Kurz vor Spielende wäre es der eingewechselte Semir Saric,der in aussichtsreicher Position den zum Einschuss bereiten, freistehenden Marco Cirillo nicht bediente.

Überhaupt konnte sich Trainer Alipour vor allem über die Abwehrleistung seiner Elf freuen. "Wir waren in der Defensive stabil“, stellte er dann auch bei der Pressekonferenz fest. Bis zum nächsten Spiel bei Borussia Dortmunds Amateuren (Dienstag 18.9.) wolle er mit seinem Team noch am Thema Chancenverwertung und „Torriecher“ arbeiten.

Am Ende des Spielfeldes fielen die „Ultras“ der Wuppertaler mit Plakaten der besonderen Art auf. In grossen Lettern war da mit nicht druckreifen Worten unter Hinzufügung einer Beleidigung für den anwesenden Fernsehsender „Sport1“ zu lesen, das Fußball im Stadion stattfinde, der das Spiel live übertrug. 

Mit 8 Punkten nach sieben Spieltagen belegt der WSV momentan Platz 11. in der Regionalliga-West. Weiter geht es am Dienstag (18.09.). Dann müssen die Schützlinge von Adrian Alipour um 19:30 Uhr bei Borussia Dortmund II antreten. (sj)

 

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