Zehn Neue: Der WSV will oben angreifen Grafik: Benedikt Bergenthal

Zehn Neue: Der WSV will oben angreifen

In seiner WSV-Kolumne wirft STADTZEITUNGS-Reporter Tim Rausch einen Blick nach vorn: Wie gut gerüstet startet der Wuppertaler SV in die nächste Regionalliga-Saison?

Aus unserer Juli-Print-Ausgabe - Wuppertal, 09.07.2018 - Zehn Neuzugänge (davon zwei aus der eigenen Jugend) und zwölf Abgänge verzeichnete der Wuppertaler Sportverein in der bisherigen Sommertransferphase. Der WSV konnte sich die Dienste von zahlreichen gestandenen Profis sichern: Jonas Erwig-Drüppel und Angelo Langer kommen von der SG Wattenscheid 09. Erwig-Drüppel kam letzte Saison auf 31 Einsätze, Langer auf 33 - beide werden die linke Seite des WSV verstärken, Langer defensiv, Erwig-Drüppel offensiv.

"Jonas hat nicht nur in diesem Jahr mit seiner Schnelligkeit und Torgefahr für Furore in der Liga gesorgt. Wir sehen in ihm eine absolute Verstärkung für unser Team", sagt Sportvorstand Manuel Bölstler auf der Homepage des WSV. Langer wird voraussichtlich versuchen, sich den nun freien Linksverteidigerposten zu sichern. Der Abgang von Niklas Heidemann ist ohne Zweifel ein Verlust für den WSV. Der junge Linksverteidger beflügelte besonders mit seiner Geschwindigkeit oftmals das Offensivspiel des WSV (man erinnere sich an sein Tor zum 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf II in der Hinrunde der vergangenen Saison).

Aber auch Langer zeichnet sich durch eine gute Offensivarbeit aus, fünf Tore und drei Vorlagen gingen in der abgelaufenen Saison auf sein Konto. Mit Daniel Hägler (FSV Wacker Nordhausen), Rückkehrer Len Heinson (1. FC Bocholt) und den beiden Jugendspielern Yusa-Semih Alabas und Tom Meurer haben die Rot-Blauen noch einige Spieler mit einer Menge Potential in den Kader gebracht.

Besonders Hägler kann auf eine tolle Ausbildung zurückblicken, bei keinem geringeren Verein als dem FC Bayern München. "Ich möchte meinen Teil für eine maximal erfolgreiche Saison beitragen", sagte er im Interview mit dem WSV-Medienteam. Für weitere Erfahrung im Kader wird das Trio von RW Essen sorgen. Kamil Bednarski sowie die Rückkehrer Dennis Malura und Jan-Steffen Maier kommen allesamt vom Erzrivalen und bringen aufgrund ihrer langjährigen Karrieren eine Menge Erfahrung in die Mannschaft des WSV.

Zudem wurde noch das defensive Mittelfeld mit Meik Kühnel von Alemannia Aachen verstärkt, der 23 Jahre alte Mittelfeldallrounder bereitete vergangene Saison zehn Treffer vor und netzte selbst dreimal ein. Trainer Christian Britscho hat eine hohe Qualität im Kader, diese zu einer Einheit zusammen zu schweißen, wird die Hauptaufgabe des Trainers sein. Vor allem wird es darum gehen, die Unruhe, die vor allem in der zweiten Hälfte der letzten Spielzeit nicht zuletzt durch den Abgang von Coach Vollmerhausen entstand, in positive Energie umzuwandeln und einen möglichst guten Start in die neue Saison hinzulegen.

Einen ersten positiven Eindruck gewann man in den ersten Testspielen, die gegen unterklassige Gegner 8:0, 18:0 und 11:0 gewonnen wurden. Auch den bisher größten Test bestanden die Schützlinge von Cheftrainer Christian Britscho. Gegen den Zweitligisten 1. FC Köln zogen sich die Wuppertaler beim 2:2 (0:1) sehr gut aus der Affäre.

Ihr Tim Rausch

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