Eva Hild's Werk "Arround" aus dem Jahr 2016 Eva Hild's Werk "Arround" aus dem Jahr 2016 Foto: VG Bildkunst Bonn 2019 / Anna Schwartz

Eva Hild-Ausstellung - Sonderführung zum Abschluss

Eva Hilds Arbeiten, die mit ihrer Ausstellung „Entity“ erstmals in Deutschland in einer Einzelschau präsentiert werden, sind noch bis Sonntag, 27. Januar 2019 im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen.

Wuppertal, 22.01.2019 - „Raumumspielende Formen, in sich gewunden, mit einer sanft schimmernden Oberfläche: Die schwedische Bildhauerin Eva Hild umschmeichelt den Betrachter, verführt den Blick, der nie an einem Punkt zur Rast kommt, sondern immer weiter den Kurven folgt. Die meisten Objekte formt sie aus Ton, ein langsamer Prozess, bei dem sie die entstehenden Volumen immer wieder in neue Richtungen treibt.“ Das schrieb der STERN in seiner Ausgabe 34 (2018).

Zum Abschluss bietet der Skulpturenpark Waldfrieden noch eine Sonderführung an (in Kombination mit der Ausstellung Bogomir Ecker) - am Sonntag, 27. Januar um 13 Uhr.
Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0202 -47898120

Eva Hild begann ihre Karriere als Keramikerin. So ist Ton ist das ursprüngliche Material, aus dem sie die dünnwandigen, sich ineinander verwindenden Formen mit ihren typischen sanft geglätteten Oberflächen aufbaut. Den Schaffensprozess dieser Arbeiten hat sie selbst als allmähliches Wachsen beschrieben, dass ihr die Zeit verschafft, über Richtungswechsel oder Verbindungen nachzudenken.

So entstehen für den Betrachter Skulpturen, in deren Kurvaturen und Windungen sich die Grenzen zwischen innen und außen ständig verschieben. Schließlich erweisen sich die wechselnden Geschwindigkeiten, mit denen man dem Verlauf ihrer Form folgen kann, als Teil einer Dialektik , die sich über fast alle Aspekte ihrer Arbeit ausdehnt: Neben dem Innen und Außen sind es Begriffe wie Leere und Volumen, An- und Abwesenheit oder Druck und Bewegung, die als Kategorien für ihre Arbeit bedeutsam sind. Am Ende formt sich aus den Antagonismen für den Betrachter eine Synthese, die Eva Hilds Galeristin Nancy Margolis mit dem Begriff „Eleganz“ umreißt.

In jüngster Zeit führen die sich häufenden öffentlichen Aufträge mit ihren raumgreifenden Dimensionen dazu, das die Arbeit in Ton durch neue Materialien - Aluminium, gelegentlich auch Bronze – erweitert wird.



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