Sehr erfolgreich: Schüler der Bergischen Musikschule Sehr erfolgreich: Schüler der Bergischen Musikschule Foto: Bergische Musikschule

Junge Musik-Preisträger zu Gast beim OB

Beim Bundeswettbewerb 2018 von „Jugend musiziert“ haben sie abgeräumt: Sechs Schülerinnen und Schüler der Bergischen Musikschule. OB Andreas Mucke gratulierte ihnen persönlich.

Wuppertal, 04.07.2018 - „In so jungen Jahren schon Preise zu holen, ist großartig. Deshalb war es mir ein Anliegen, die jungen Musikerinnen und Musiker ins Rathaus einzuladen – als Anerkennung ihrer Leistung. Sie sind ein tolles Aushängeschild für Wuppertals Kultur- und Musikszene“, sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke. Er hatte die Musikschüler zu einem kleinen Empfang in sein Dienstzimmer eingeladen.

Auch Raphael Amend, Leiter der Bergischen Musikschule, freut sich über die Erfolge der jungen Musiker: „Wuppertal hat beim diesjährigen Bundeswettbewerb in Lübeck mal wieder sehr gut abgeschnitten. Das zeigt die Qualität unserer Ausbildung und das große musikalische Talent, das in der Stadt schlummert.“ Und überhaupt sei die Stimmung derzeit ausgesprochen gut: So habe der vorausgegangene Landeswettbewerb, der erstmals in Wuppertal stattgefunden hat, allein schon durch die Historische Stadthalle als Veranstaltungsort für viel Begeisterung gesorgt.

Zu den erfolgreichsten Wuppertaler Teilnehmern des diesjährigen Bundeswettbewerbs zählte Lilia Dahlhaus, die mit ihrer Gitarre einen ersten Preis in ihrer Altersgruppe holte. Die 17-Jährige musiziert schon von Kindesbeinen an: Bereits mit einem Jahr besuchte sie den Musikgarten der Bergischen Musikschule und ist nun Schülerin der studienvorbereitenden Ausbildung.

Einen zweiten Preis erspielte sich der 17-jährige Kareem Ghali. Er kam 2015 mit seiner Familie aus Syrien nach Wuppertal. Sein großes Talent an der Gitarre kam bei einem Projekt zutage, das die Bergische Musikschule gemeinsam mit der Mandolinenkonzertgesellschaft auf die Beine gestellt hat.

Über einen ersten Preis freuen kann sich außerdem der 13-jährige Valentin Pommée, der in seiner Altersklasse ebenfalls an der Gitarre überzeugen konnte. Er ist Teil einer äußerst musikalischen Familie: Auch seine zwei jüngeren Brüder spielen hervorragend Gitarre – sie waren in diesem Jahr aber noch zu jung für eine Teilnahme am Bundeswettbewerb.

Auch Helena Schulze landete auf dem Treppchen – sie holte mit ihrer Oboe in ihrer Altersgruppe Platz einen dritten Preis. Die 16-Jährige ist ein echtes Multitalent: Sie spielt Geige, Oboe, Klavier, singt, textet und komponiert Songs und ist derzeit Schülerin der studienvorbereitenden Ausbildung.

Als Duo konnten Matthias Weiß am Klavier und Jonah Näckel am Cello einen dritten Preis einfahren. Näckel hatte bereits 2017 den ersten Preis beim Bundeswettbewerbs holen können und bastelt fleißig an seiner musikalischen Karriere weiter: Bald beginnt er ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Landesjugendorchester NRW. Weiß konnte beim Empfang im Rathaus leider nicht dabei sein.

Stolz auf den Erfolg ihrer Schützlinge können auch die Dozenten der Musikschule sein: Elke Dommisch, Bruno Ventocilla, Corinna Schäfer, Christa Weers und Prof. Alfred Eickholt.

 

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