Kunst und Natur im Einklang: Der Skuplturenpark Waldfrieden Kunst und Natur im Einklang: Der Skuplturenpark Waldfrieden Foto: Paul Coon

Skulpturenpark: Lesung zu Ehren von Else Lasker-Schüler

"MEINWÄRTS - 150 Jahre Else Lasker Schüler in Wuppertal" ist zu Gast im Skulpturenpark Waldfrieden. Autor*innen sind eingeladen, ihre Werke im Kontext des grenzüberschreitenden und zeitlosen Gesamtwerkes von Else Lasker Schüler zu präsentieren.

Wuppertal, 06.08.2019 - Es geht auch darum, eigene Anknüpfungspunkte an Leben und Werk Else Lasker-Schülers zu finden. Die Soirée "Spielen ist alles" im Skulpturenpark Waldfrieden eröffnet am Freitag (09.08.2019) um 19 Uhr den poetischen Teil des Festjahres MEINWÄRTS.

Entgrenzt und grenzenlos begegnen Ann Cotten, Adi Keissar und Mathias Traxler sich und Else Lasker-Schüler als kontemporäre Dichter*innen in einem gemeinsamen performativen Programm, das sie zuvor am Literarischen Colloquium Berlin entwickelten und aufführten. Die Lyriker*innengruppe verweist in ihrer kollaborativen Konstellation durch ihre Herkünfte auch auf die Lebensorte Else Lasker-Schülers: Deutschland, die Schweiz und Israel.

Eine Kooperation des Kulturbüros Wuppertal mit dem Literarisches Colloquium Berlin und dem Skulpturenpark Waldfrieden im Rahmen von Meinwärts. 150 Jahre Else Lasker-Schüler

Ann Cotten wurde 1982 in Iowa, in den Vereinigten Staaten von Amerika, geboren und wuchs in Wien auf, wo sie später Germanistik studierte. Bislang erschienen von ihr Fremdwörterbuchsonette (2007), Nach der Welt (2008), Florida-Räume (2011), Rein – ja oder nein? (2013), Hauptwerk. Softsoftporn (2013), und Der schaudernde Fächer (2013) und Verbannt! (2016).

Zuletzt erschien Lyophilia (2019). Ihre literarische Arbeit wird nicht nur in der Literaturszene, sondern auch in den Bereichen der Bildenden Kunst und der Theorie geschätzt und wurde zuletzt mit dem Klopstock-Preis und dem Hugo-Ball-Preis ausgezeichnet. Sie lebt derzeit in Wien und Berlin.

Adi Keissar – israelische Dichterin jeminitischer Herkunft – hat die bekannte Reihe Ars Poetica gegründet. Ein Projekt, in dem ein besonderes Augenmerk auf die Mizrahi Dichtung gelegt und zusammen mit Musik und Tanz aus dem Mittleren Osten vorgestellt und zugänglich gemacht wird.

Sie erhielt für ihr erstes Buch Black on Black (2014) den Bernstein Literary Award und den Ministery of Culture Award for Young Poets. Außerdem hat sie zwei Ars Poetica Anthologien herausgebracht und war Herausgeberin der Lyrikreihe Basta in der Zeitschrift Ha’okets. Ihr Gedichtband Loud Music wurde 2016 veröffentlicht.

Adi Keissars Dichtungen wurden in acht Sprachen übersetzt und in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Im Herbst 2015 wurde sie von Ha’aretz die, einflussreichste Frau der zeitgenössischen Dichtung‘ genannt.

Mathias Traxler wurde 1973 in Basel, in der Schweiz, geboren. Er lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. 2011 erschien sein Band You’re welcome, 2016 dann Unterhaltungsessays.

Hinzu kommen regelmäßige Veröffentlichungen in Zeitschriften, zuletzt in IDIOME. Hefte für Neue Prosa und Randnummer, sowie in Anthologien, unter anderem in Moderne Poesie in der Schweiz (2013). Mathias Traxler ist Träger des Preises der Stadt Münster für Internationale Poesie, als Übersetzer von Charles Bernstein (zusammen mit Tobias Amslinger, Norbert Lange, Léonce W. Lupette, VERSATORIUM). Von besonderer Bedeutung in seiner Arbeit sind seine Lesungen, welche textgenerierende-interpretative Elemente einbeziehen.

Freitag, 9. August 2019, 19 Uhr
Spielen ist alles
Von und mit Ann Cotten, Adi Keissar und Mathias Traxler

Skulpturenpark Waldfrieden - Hirschstraße 12 - 42285 Wuppertal - www.skulpturenpark-waldfrieden.de

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