Eine Szene aus dem Theaterstück "Die Mitte der Welt" Eine Szene aus dem Theaterstück "Die Mitte der Welt" Foto: Jugendclub Junges Theater Wuppertal

Theater-Version von 'Die Mitte der Welt' begeistert

„Die Mitte der Welt“ - die Produktion des Jugendclubs Junges Theater Wuppertal feierte jetzt im Theater am Engelsgarten Premiere.

Wuppertal, 27.05.2019 -  Dem Theaterstück liegt der Roman „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel aus dem Jahr 1998 zugrunde. Es ist eine Geschichte über die Probleme des Erwachsenwerdens, Pubertät, Neid und Eifersucht, Freundschaft und (schwule) Liebe. Der Roman wurde mit der Buxtehuder Bulle ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. 

„Die Mitte der Welt“. Wo immer diese Welt sein mag und wie sie sich darstellt, versucht Andres Steinhöfel in seinem preisgekrönten gleichnamigen Roman von 1998 zu erfassen. Ein Thema, das bereits 2016 und 1974 verfilmt wurde.

Die Theater-Version stelt wie das Buch Buch das Spannungsfeld einer Familie in einer Kleinstadt dar, die eben nicht „normal“ (eine Frage der Perspektive) zu sein scheint und beleuchtet eindrucksvoll Entwicklungsgeschichten von Jugendlichen, auf die sie selbst keinen Einfluss haben. Es zeigt aber auch die bedrückenden, aggressiven Reaktionen der Umwelt, die es nicht mit bösartigen Flüstern belässt.

Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17jährige Phil (gespielt von Luca Völkel) hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen – seine chaotische Mutter Glass (Isabell Jäger), seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne (Victoria di Bello) und all die anderen.

Und dann ist da noch Nicholas (Moritz Kettelmann), der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt.

Was bedeutet es, anders zu sein? Und was ist das genau, "das Andere". Der Jugendclub des Schauspiel Wuppertal präsentierte sein neues Stück mit einem Ensemble von zehn jungen Akteuren (zwischen16 und 22 Jahren) auf der Bühne des Theaters am Engelsgarten und brachte dem Publikum die Themenvielfalt in überzeugender und beeindruckender Form nahe.

Für die Leitung zeichnen Barbara Büchmann und Alexander Peiler verantwortlich. (sj)

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