Das Plakat zu Alice Hoffmanns neuem Programm Das Plakat zu Alice Hoffmanns neuem Programm Foto: Alice Hoffmann

TV-Star Alice Hoffmann in 'Stößels Komödie'

Am Samstag (29.09.) um 20 Uhr präsentiert die bekannte TV-Schauspielerin Alice Hoffmann - sie spielte Hilde Becker in der beliebten ARD-Serie "Familie Heinz Becker" - in 'Stößels Komödie' ihr neues Soloprogramm "Die Zeichen der Zeit".

Wuppertal, 26.09.2018 - Die neuesten Diätvorschläge und Fitnessprogramme spielen im neuen Programm von Alice Hoffmann eine nicht ganz ernst zu nehmende Rolle. Aber auch wichtige Fragen wie: Gelingt das Miteinander der Kulturen? Passen Sahnetorte, Burka und Demokratie wirklich nebeneinander in deutsche Wohnzimmer? Oder wird der Raum dringend benötigt für unser ureigenes Kulturgut, Pizza, Facebook und IPot ? Bis hin zu der Frage, was wird aus dem Saarland, wenn Bayern die Grenzen schließt?

Über Alice Hoffmann - eine Kurzbiographie eines langen Lebens:

Wenn man die Leute auf der Strasse fragt: „Kennen Sie Alice Hoffmann?“ So werden viele verneinen. Wenn man sie dagegen nach „Hilde Becker“ fragt, werden die meisten schmunzelnd bejahen. Denn mit der Rolle der „Hilde Becker“ ist Alice Hoffmann durch 24 Folgen der ARD-Comedyserie „Familie Heinz Becker“ an der Seite von Gerd Dudenhöffer bekannt geworden.

Diese Rolle ist aber nur ein verschwindend geringer Ausschnitt im Leben und der Arbeit der Schauspielerin und Autorin Alice Hoffmann. Was zum Beispiel die meisten nicht wissen und auch nicht für möglich halten: Sie ist gar keine Saarländerin.

Sie kam erst im Alter von vierzehn Jahren aus der Kölner Gegend ins Saarland und nahm den saarländischen Dialekt ebenso freudig an, wie die sechs anderen Fremdsprachen, die sie mehr oder weniger beherrscht (englisch, niederländisch, französisch, hebräisch, italienisch und spanisch).

Nach dem Abitur und einigen Semestern Soziologie, Psychologie und Germanistik an der Universität Saarbrücken schloss sie das Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken ab. Es folgten Engagements am Saarländischen Staats- und Landestheater, u.a. auch in Kinder-Musicals.

Parallel dazu verlief ihr zweites Leben: Männer, Frauen, Kinder (zwei „eigene“, ein Adoptivsohn, zwei Pflegetöchter).

Alice arbeitete in der Kostenrechnung einer saarländischen Brauerei, machte Telefondienste für den französischen Sender Europa 1, lief sich als Hostess auf der Saarmesse die Füße wund, putzte in Privatwohnungen (nicht nackt) und spülte in Pizzaküchen. Als Bedienung schlichtete sie Schlägereien in Kneipen und Bars und verkaufte selbst getöpferte Keramik ihres Lebensgefährten auf Märkten.

Inzwischen ist ihre Tochter Ulrike Bungert selbst Mutter und Alice stolze Oma dreier entzückender Enkel. Ihr Sohn Pablo Ben-Yakov, seit seinem sechsten Lebensjahr Schauspieler in Film- und Fernsehproduktionen, will in Zukunft eigene Filme produzieren.

Alice war Mitbegründerin des Kinder- und Jugendtheaters „Überzwerg“ und des Chanson- und Tanz-Kabaretts „’s Irene“. Das "s´Irene"- Erfolgsstück (Auftritte z.B. in Oldenburg und Wilhelmshaven vor je 8oo Leuten, Mitschnitt des ZDF aus dem Mainzer Unterhaus) trug den Titel des darin enthaltenen eigenen Chansons von Alice Hoffmann „Komm, ich hab Lust auf Dich“.

Seit 1972 arbeitet sie als Moderatorin, Sängerin, Sprecherin und Darstellerin in Hörspiel- und Fernsehproduktionen.

Im „Ehrenwerten Haus“ stand sie als esoterisch angehauchte Nymphomanin „Puppa“ erstmals auch im Fernsehen im krassen Gegensatz zu der naiven, lieben aber einfältigen Hausfrau „Hilde“ aus der Serie „Familie Heinz Becker“. Die leicht gealterte Sexbombe wirkte so echt auf die Opfer der Versteckten Kamera, dass sie während der sechsmonatigen Dreharbeiten keiner als „Hilde“ - die ja schon bundesweit mit höchsten Einschaltquoten bekannt war - entlarven konnte.

Einige Zuschauer glaubten, die Alice Hoffmann, die die „Hilde Becker“ spielt, müsse eine andere Alice Hoffmann sein als die, die die „Puppa“ spielt.

Seit 2001 nutzt die ARD beim „Tatort Saarbrücken“ die Beliebtheit der „Hilde“ und verpflichtete Alice Hoffmann als Sekretärin des Kommissars „Max Palü“ (Jochen Senf). Auch seinem Nachfolger „Franz Kappl“ (Maximilian Brückner) steht sie seit 2006 treu zur Seite: In der Rolle der Frau Braun (liebevoll Madame Maigret genannt), einem nicht ganz so lieben und naiven, aber doch typisch saarländischen Faktotum, trägt sie mit grenzenloser Neugier hin und wieder auch mal zur Lösung eines Falles bei.

Seit 1981 steht Alice mit eigenen Programmen solo auf der Bühne, unter anderem als Sängerin in dem Jazz-Kabarett „Alice’s Wunderland“ (Autobiographie einer Alt-68-erin).

1996 stieg sie aus der „Familie Heinz Becker“ aus. Sie ist aber nach wie vor in den entsprechenden Wiederholungen zu sehen. Dauerbrenner: Die Weihnachtsfolge „Alle Jahre wieder“.

Kurz nach dem Ausstieg hat der saarländische Erfolgsautor Gerhard Bungert, der für Gerd Dudenhöffer seiner Zeit die ersten „Heinz Becker“-Sketche schrieb, für Alice Hoffmann die Figur der „Vanessa Backes“ ins Leben gerufen und hierfür einige Theaterprogramme entwickelt. In dieser Rolle ist Alice Hoffmann bis heute sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehen zu sehen.

2003 - 2009 spielte Alice Hoffmann als „Vanessa Backes“ in der Kabarett Serie des SWR „Spass aus Mainz“ an der Seite von Detlef Schönauer. Auch hier entstand ein Dauerbrenner: der dialektgefärbte Silvester-Sketch „Dinner for one“

2009 folgte die SWR Sendung „Schreinerei Fleischmann“ in der Alice, ebenfalls als „Vanessa Backes“, bis heute die rechte Hand des Schreiners Fleischmann verkörpert.

Nicht nur das Publikum sondern auch Journalisten, die Alice Hoffmann zunächst nur als „Hilde“ kannten, waren nach dem Bühnen-Stück „Mallorca“ von ihren sängerischen Leistungen überrascht.

So liest man in den Zeitungskritiken Sätze wie:
„Auch im Steppen und dann natürlich auch gesanglich zu den eigens für dieses Stück von Gerhard Bungert geschriebenen Liedern, begeisterte Alice Hoffmann immer wieder das Publikum.“

„Sie beweist ihre Vielseitigkeit nicht nur in mehreren eingängigen Liedern – den eigentlichen Höhepunkten des gelungenen Comedy-Programms – sondern steppt und bellt (!) in einer hellen Dackelstimme den Radetzky-Marsch. Sie habe schon früher ihren Sohn immer in den Schlaf gebellt, erklärt sie. Warum eigentlich, sie hat Stimme und kann singen!“ www.alicehoffmann.de

Tickets unter www.stoessels-komoedie.de und an allen VVK Stellen

 

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