(v.l.) Helmut Kopetzky, Wolfgang Schreier und Hausherr Vok Dams (v.l.) Helmut Kopetzky, Wolfgang Schreier und Hausherr Vok Dams Foto: Vok Dams ATELIERHAUS

Wolfgang Schreiers Fotos sprechen den Betrachter an

Die nächste außergewöhnliche Ausstellung im Vok Dams ATELIERHAUS zog die 80 Gäste bei der Vernissage in ihren Bann: "BILDER:SPRACHE - 50 Jahre Fotografie" zeigt Foto-Arbeiten von Wolfgang Schreier.

Wuppertal, 01.07.2019 - Die akzentuierte, tiefgründige Einführung hielt der Journalist, Autor und Regisseur Helmut Kopetzky, ein Intim-Kenner der Arbeiten des Dortmunder Foto-Künstlers Wolfgang Schreier. 

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Reportage aus den 1960er Jahren, die unter dem Titel „DIE ANDEREN“ im vergangenen Jahr bereits mit großer Resonanz im Kunstverein Fulda gezeigt wurde.
 Es geht um die Ausgrenzung Obdachloser in der Fuldaer Siedlung „Sandhole“.

Helmut Kopetzky betonte in diesem Zusammenhang die besondere die Ausdrucksstärke der Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein frühes Thema mit starkem aktuellem Bezug besonders eindrucksvoll in Szene setzt.


„Wolfgang Schreier richtete seine Kamera vor allem auf Menschen aus der Gruppe der Sinti, sie mögen Ihn durch ihre selbstbewusste Haltung besonders fasziniert haben“", stellte Helmut Kopetzky in seiner Einführung heraus.

Schreiers Ausstellung wurde mit zusätzlichen Arbeiten aus den 50 Jahren seines künstlerischen Schaffens erweitert. Der Fotograf und Designer blickt auf eine langjährige berufliche und private Zusammenarbeit mit Gastgeber Vok Dams zurück. Und so ist es nur folgerichtig, dass die Ausstellung mit ausdrucksstarken, großformatigen Portraits aus den 1970er Jahren startet, die der „Studentische Assistent“ Wolfgang Schreier seinerzeit von seinem „Dozenten“ Vok Dams an der damaligen Werkkunstschule in Dortmund gemacht hat.

Vok Dams selbst verwies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Titels dieser Ausstellung: "Die 'Bilder:Sprache', also die Ausdrucksstärke der Bilder, besonders der Portraits, die in dieserAusstellung zu sehen sind und die Bildsprache, also die „Handschrift“ des Fotografen, in der sich die Ästhetik und der Anspruch des Künstlers und Designers spiegeln."

80, teils auswärtige Besucher, schauten sich interessiert die künstlerisch niveauvollen Momentaufnahmen an und warfen bei wunderschönem Wetter auch einen Blick auf die monumentalen Holz- und Steinarbeiten des bekannten Wuppertaler Bildhauers Hans-Jürgen Hiby im Vok Dams Skulpturengarten.

Für musikalische Untermalung sorgte das Gitarrenduo Klausmeier / Schrumpf mit ihren ungewöhnlichen Interpretationen traditioneller Popsongs. Die Vernissage - ein gelungenes Gesamt-Kunstwerk.

Die Ausstellung "BILDER: SPRACHE" von Wolfgang Schreier ist bis noch bis zum 8.November 2019 im Vok Dams ATELIERHAUS zu sehen. Besichtigung montags, mittwochs und donnerstags und / oder auf Vereinbarung. www.vokdamsatelierhaus.de 

 

 

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