Opernintendant Berthold Schneider (l.), Generalmusikdirektorin Julia Jones und Schauspielintendant Thomas Braus Opernintendant Berthold Schneider (l.), Generalmusikdirektorin Julia Jones und Schauspielintendant Thomas Braus Foto: Wuppertaler Bühnen / Uwe Schinkel

Wuppertaler Bühnen machen Appetit auf Kunstgenuss

Die Spielzeit 2019/20 der Wuppertaler Bühnen macht Appetit auf Kulturgenuss - sie kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen und hören lassen.

Wuppertal, 15.05.2019 - Opernintendant Berthold Schneider, Schauspielintendant Thomas Braus und Generalmusikdirektorin Julia Jones haben ein Programm zusammengestellt, dass nicht nur höchsten Kul-turgenuss verspricht, sondern auch die künstlerische Individualität des Hauses und die außergewöhnliche Qualität der Ensembles und des Orchesters massgeblich unterstreicht.

Die Präsentation der Spielzeithefte in einem gemeinsamen Schuber soll der Zusammengehörigkeit der drei Sparten Oper, Schauspiel und Sinfonieorchester eindrucksvoll Ausdruck verleihen.

Für einen optimalen Überblick über die Serviceangebote des Hauses sind alle Informationen rund um den Veranstaltungsbesuch erstmals in einem separaten Serviceheft zusam- mengefasst. In diesem sind auch die neu geschnürten Abonnements und deren Vorteile übersichtlich dargestellt.

Die Spielzeithefte der Wuppertaler Bühnen mit allen Produktionen und Konzerten sind ab Montag (20.05.) in der KulturKarte, Kirchplatz 1 in Wuppertal erhältlich und stehen ab sofort auch online auf der Website www.wuppertaler-buehnen.de zum Download zur Verfügung.

 

OPER

Aktuelle Musik, neue Wege und alte Bekannte – die Oper Wuppertal stellt spannungsreiches Programm für die neue Spielzeit 2019/20 vor. "Nicht alles neu erfinden", so Opernintendant Berthold Schneider, "aber Bestehendes und Neues gemeinsam auf eine andere Stufe heben". Das könnte das Motto der kommenden Spielzeit 2019/20 sein.

Hat die Oper Wuppertal in der vergangenen Saison mit internationalen Koproduktionen und selten aufgeführten Werken die Fachpresse auf sich aufmerksam gemacht, so werden diese Partnerschaften – ob mit anderen Häusern oder Akteuren in der Stadt – in der neuen Spielzeit neue Früchte tragen.

Premieren

Zum Auftakt der Saison gibt es ein Wiedersehen mit dem russischen Star-Regisseur Timofey Kulyabin, der bereits in der ersten Spielzeit der Intendanz von Berthold Schneider einen großen Erfolg mit seiner "Rigoletto"-Inszenierung feiern konnte.

Gemeinsam mit Generalmusikdirektorin Julia Jones, die die musikalische Leitung innehat, eröffnet er die Saison mit einem Strawinsky-Doppelabend rund um großen Oedipus Mythos mit dem Opernoratorium "Oedipus Rex" sowie der Tanzkantate "Les Noces" (Die Hochzeit).

Mit Immo Karaman ("Die Tote Stadt", "Sound of the City") kehrt ein weiterer, dem Haus verbundener Regiegast nach Wuppertal zurück. Diesmal mit einer Neuinszenierung von Giacomo Puccinis "La Bohème".

Später in der Saison wird Donizettis Belcanto-Klassiker "Der Liebestrank" das Publikum mit der wohl berühmtesten Tenorarie "Una furtiva lagrima" betören. Regie-Neuling Stephan Prattes, dessen erste Inszenierung überhaupt – die Revue "Sayonara Tokyo" im Berliner Wintergarten zur "Besten Show des Jahres" in Berlin gewählt wurde – zeichnet für die Inszenierung verantwortlich.

Ein Klassiker unter den Musicals ist die Rockoper "Jesus Christ Superstar", die mit der Power der Musik von Andrew Lloyd Webber das Publikum von den Sitzen zu reißt. Die Oper Wuppertal spielt die Fassung mit großem Orchester. Es ist ratsam, sich frühzeitig Tickets zu sichern.

Im Mai 2020 bietet die Oper Wuppertal eine Uraufführung: "Il canto s'attrista, perché?" von Salvatore Sciarrino, dessen Schaffen stark mit Wuppertal verbunden ist und der zu den bedeutendsten zeitgenössischen italienischen Komponisten zählt.

Die Oper basiert auf der "Orestie" des Aischylos und fokussiert mit zwei starken Frauenportraits von Klytemnästra und Kassandra ganz auf den Moment der Heimkehr Agamemnons aus dem Troyanischen Krieg.

Die Reihe der Community-Opern wird mit Benjamin Brittens "Ein Sommernachtstraum" fortgesetzt: In dieser bezaubernden Produktion werden zahlreiche Schüler*innen gemeinsam mit den Profis auf der großen Bühne stehen.

Eine große Premiere für die kleinsten Zuschauer*innen – "Oper von Anfang an" – gibt es nach dem Erfolg von "Ein kleines Stück Himmel" auch im Februar 2020: Die Kinderoper "Nils Karlsson Däumling" verbindet die beliebte Lindgren‘sche Geschichte mit der Phantasie des Musiktheaters. Empfohlen schon für Kinder ab 3 Jahren!

Neue Projekte

An den Start geht auch das neu gegründete Opernstudio NRW, das auf Initiative der Oper Wuppertal entstanden ist und Nachwuchssänger*innen an den beteiligten Opernhäusern – Dortmund, Essen und Gelsenkirchen – einen exzellenten Start in ihre Karrieren bieten wird.

Ebenfalls neu ist das Programm "NOperas!" der Kunststiftung NRW und des NRW KULTURsekretariats, das gemeinsam mit dem Theater Bremen und der Oper Halle realisiert wird. Im Januar wird in Wuppertal im Rahmen von "NOperas!" das Projekt "Chaosmos" von Marc Sinan, Tobias Rausch und Konrad Kästner aus der Taufe gehoben, bei dem neuen Formen im Musiktheater erforscht werden.

Wiederaufnahmen

Aufgrund der hohen Nachfrage kehrt die überaus erfolgreiche Produktion "My Fair Lady" aus der Spielzeit 2017/18 zurück. Die von der Fachpresse für die außergewöhnliche Ensembleleistung ebenso wie für die genialen Regieeinfälle gefeierte Inszenierung von "Die Hochzeit des Figaro" erlebt ebenfalls eine Wiederaufnahme.

Festival "Sound of the City"

Das Festival "Sound of the City", bei dem sich Oper und Stadtkultur neu begegnen, erfährt ab der kommenden Spielzeit eine Neuausrichtung, wenn ein Kuratorenteam, unterschiedliche Genres und neue Partner in der Stadt sich verbinden.

Dies wird auch möglich durch eine Förderung im Rahmen des "Neue Wege"-Programms des Landes NRW. Im Juni 2020 steht das Festival mit dem facettenreichen Thema "ARBEIT?" ganz im Zeichen des Engels-Jahrs.

Gelegenheit zu einer persönlicheren Begegnung mit den Sängern unseres Ensembles bieten auch wieder die Liederabende im Kronleuchterfoyer, bei denen die Sänger und Pianisten selbst das Programm gestalten.

Die Oper Wuppertal bietet auch in der kommenden Spielzeit wieder das international beachtete Angebot "Share Your Opera" an: In ausgewählten Produktionen wird das Smartphone zum digitalen Opern-Guide und ersetzt in mehreren Sprachen das Mitlesen der Übertitel.

Die Oper Wuppertal sucht die Nähe zur Stadt. Daher widmet sich das Bildprogramm des neuen Spielzeithefts der Kunst im Stadtbild: Mit Fotos von aktueller großformatiger Wandmalerei – sogenannten "Murals«" –, tritt die Oper in einen Dialog mit urbaner Kunst, die, ähnlich wie die Oper, politischen und künstlerischen Anspruch in sich vereint.

 

SCHAUSPIEL


Zehn Premieren, drei Produktionen auf der Bühne des Opernhauses, vier Wiederaufnahmen. Erste Produktion des Inklusiven Schauspielstudios – Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE
Kooperationen mit dem Sinfonieorchester Wuppertal, Glanzstoff – Akademie der inklusiven Künste e. V. und Robert Sturms Theaterprojekt in den Riedel-Hallen.

Die Spielzeit 2019/20 beginnt das Schauspiel Wuppertal mit zwei Regieteams, die sich bereits im ers-ten Jahr der Intendanz von Thomas Braus vorgestellt haben. Ende September bringt Alexander Ma rusch in der Ausstattung von Gregor Sturm ("Pension Schöller") Molières "Der Geizige" auf die Bühne des Opernhauses. Das Geld, als immerwährendes Streitthema im Spannungsfeld zwischen Verschleudern, vernünftiger Sparsamkeit und Geiz.

"Das Missverständnis" von Albert Camus eröffnet eine Woche später die Spielzeit im Theater am Engelsgarten. Martin Kindervater (Regie) und Anne Manns (Ausstattung) sind dem Wuppertaler Publi-kum durch die Inszenierung von Tennessee Williams "Die Glasmenagerie" bekannt.

Camus selbst bezeichnete "Das Missverständnis" als "Ein Stück der Auflehnung" mit einer Moral: Aufrichtigkeit. Um Geld geht es auch hier: Mutter und Tochter vergiften in ihrem Gasthaus allein reisende, solvente Herren und nehmen ihnen ihr Geld ab. Auch als sich der verlorene Sohn und Bruder unerkannt einquartiert?

"Der kleine Lord" nach Frances Hodgson Burnett gehört für viele genauso zur Weihnachtstradition wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Das Schauspiel Wuppertal setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseur Henner Kallmeyer, Franziska Gehardt (Bühne), Silke Rekort (Kostüme) und dem Sinfonieorchester Wuppertal in der Spielzeit 2019/20 fort.

Unter der musikalischen Leitung von William Shaw werden Orchestermusiker*innen das Bühnengeschehen live untermalen. Das Familienstück hat im November Premiere im Theater am Engelsgarten und ist ab Dezember im Opernhaus zu sehen.

Die Förderung junger Regisseur*innen liegt Schauspielintendant Thomas Braus am Herzen und so ist es konsequent, der Regieassistentin des Hauses, Barbara Büchmann, eine eigene Produktion zu geben.

Anfang Dezember bringt sie "Bilder deiner großen Liebe"von Wolfgang Herrndorf auf die Bühne des Theater am Engelsgarten. Die aus Herrndorfs Kultroman "Tschick" bekannte Isa, ein rätselhaftes, vagabundierendes Mädchen, ist aus der Anstalt geflüchtet, wandert durch die Welt und schläft unterm Sternenhimmel. Sie begegnet mehreren schrägen Figuren, unter anderem einem Binnenschiffer, der seinerseits eine bewegte Geschichte hinter sich hat.

Der Träger des Mülheimer Dramatikerpreises von 2018, Thomas Köck, wurde auch 2019 wieder für den Stückewettbewerb nominiert: mit "Atlas‹", einer Migrationserzählung aus drei verschiedenen Welten. Jenke Nordalm (Regie) und Vesna Hiltmann (Ausstattung) stellen sich in ihrer Inszenierung im Theater am Engelsgarten den hochaktuellen Fragen: Wer geht und wer kommt? Wer darf ankommen? Wie viel ist ein Leben wert? Wessen Geschichte wird gehört? Wer sind wir und wer sind die anderen?

Die Zeit und das Schicksal spielen gegen die beiden Extremisten der Leidenschaft: Ihr Leidensweg läuft auf den Tod zu. Eine unmögliche Liebe – zwei verfeindete Familien. "Romeo und Julia" inszeniert Nicolas Charaux auf der Bühne im Opernhaus.

In Zeiten von Selbstoptimierung und Abstiegsängsten erweist sich das 1949 uraufgeführte Drama ›Tod eines Handlungsreisenden‹ des Pulitzerpreisträgers Arthur Miller als hellsichtige Gesellschaftsdiagnose. Jakob Fedler und Dorien Thomsen bringen den gescheiterten amerikanische Traum von Glück und finanziellem Erfolg ins Theater am Engelsgarten.

Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden – und dabei noch in alle Richtungen politisch korrekt bleiben? Anna-Elisabeth Frick stellt sich der Herausforderung und "Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner" auf die Bühne im Theater am Engelsgarten. Fünf Schauspieler*innen proben für eine Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten eines afrikanischen Schulprojekts. It’s Showtime!

"Out! Gefangen im Netz" von Knut Winkelmann wird als Klassenzimmerstück inszeniert. * Inklusives Schauspielstudio

Noch ganz frisch ist die Nachricht, dass das Schauspiel Wuppertal, gefördert im Rahmen von NEUE WEGE durch das NRW KULTURsekretariat und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Lan- des NRW, sein Inklusives Schauspielstudio realisieren kann.

Damit wird Menschen mit Behinderung ermöglicht, sich im Bereich Schauspiel über drei Jahre intensiv zu qualifizieren. Talentierte haben im inklusiven Schauspielstudio des Schauspiel Wuppertal die Möglichkeit, unter professionellen Bedin- gungen das Schauspielhandwerk zu erlernen und Bühnenerfahrungen zu sammeln.

Die erste Produktion des Inklusiven Schauspielstudios wird "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert sein. Die Inszenierung liegt beim künstlerischen Leiter Bardia Rousta und hat im März 2020 im Theater am Engelsgarten Premiere.


Kooperationen

Die Zusammenarbeit mit "Glanzstoff – Akademie der inklusiven Künste e. V." wird in der Spielzeit 2019/20 selbstverständlich fortgesetzt. Sabrina Kaminski inszeniert "Till Eulenspiegel". Der wohl bekannteste Narr der Welt, ist Sinnbild der Schadenfreude und des Spottes. Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass er seinen Mitmenschen an Scharfsinn und Witz aber häufig überlegen war.

Robert Sturm plant für 2020 ein neues Theaterprojekt in den Riedel-Hallen und kooperiert dazu mit dem Schauspiel Wuppertal, Riedel Communications, der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Stand-ort Wuppertal, sowie weiteren namhaften Vertreter*nnen verschiedener Kunstrichtungen.

Nach "Romeo und Julia" (2015) und "Don Quijote" (2017) beschäftigt sich Robert Sturm (Künstlerischer Betriebsdirektor und Probenleiter am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch) erneut mit einem Stoff der Weltliteratur: "Moby Dick". Ein Anführer missbraucht das ihm übertragene Amt und seine Macht und führt damit sowohl sich selbst als auch seine gesamte Mannschaft in den Untergang.

 

SINFONIEORCHESTER


Mit grenzenloser Spielfreude startet das Sinfonieorchester Wuppertal in seine 157. Spielzeit. Julia Jones präsentiert das Programm des Sinfonieorchester Wuppertal für die Saison 2018/19.

Die Doppeldeutigkeit des Verbs "spielen" – ein Musikinstrument spielen, Gemeinschaftsspiele spielen – hat den inspirierenden Ausschlag für die Bildwelt der kommenden Saison gegeben. Ebenso wie das Spielen ist Musik universell und für den Menschen existentiell: Jeder Mensch spielt – unabhängig von Alter, Herkunft, Nationalität oder Geschlecht.

Kaum jemand kann sich vorstellen, ohne Musik zu leben. Eine unsichtbare Kraft geht von ihr aus, die Menschen miteinander verbindet und Emotionen auslöst: Freude, Schmerz, Glückseligkeit ...

In den Konzerten des Sinfonieorchester Wuppertal lädt Generalmusikdirektorin Julia Jones die Menschen dazu ein, – ebenso wie beim Spielen – zusammenzukommen, eine Auszeit von den alltäglichen Pflichten zu genießen und ihren Emotionen nachzuspüren.

Mit facettenreichen Programmen, faszinierenden Spielorten und tollen Gästen baut das Sinfonieorchester Wuppertal Brücken zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen im Bergischen Land. Der Begriff der Programmvielfalt bleibt hier keine leere Worthülse, sondern findet sich in allen Konzertreihen und -formaten wieder.

Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag beschert der Musikwelt einen wahren Joker. Selbstverständlich ergreift Generalmusikdirektorin Julia Jones die Gelegenheit, sich 2020 dem Œuvre dieses kompositorischen Giganten zu widmen.

Große Namen, große Werke und große Emotionen versprechen die zehn Sinfoniekonzerte. Zahlreiche Künstlerpersönlichkeiten sind zu Gast in Wuppertal: renommierte Dirigenten wie Matthias Foremny, Patrick Hahn und Gabriel Feltz ebenso wie die solistischen Gipfelstürmer*innen Christina Landshamer (Sopran), Herbert Schuch (Klavier), Kerson Leong (Geige), Teodoro Anzellotti (Akkordeon), Christoph Eß (Horn), Anna Tsybuleva (Klavier), Alban Gerhardt (Violoncello) und Catriona Morison (Mezzosopran).

Große Werke, die aus den heutigen Konzertprogrammen nicht mehr wegzudenken sind, treffen auf weniger bekannte Werke, die es zu entdecken lohnt. Die jeweiligen Zusammenstellungen der Programme ermöglichen dabei neue Hörperspektiven, raffinierte Verknüpfungen und so manches Mal schmunzelnde Subtexte.

Sinfonische "Evergreens" wie Franz Schuberts "Unvollendete", Gustav Mahlers 4. Sinfonie, Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie und Robert Schumanns "Rheinische" treffen auf Beethovens Violinkonzert, Reinhold Glières Hornkonzert, Dmitri Schostakowitschs Klavierkonzerte und auf Antonín Dvořáks Cellokonzert.

Besonders freuen sich Generalmusikdirektorin Julia Jones und das Sinfonieorchester Wuppertal auf die Uraufführung von "Ich habe Dich gewählt ..." des Wuppertaler Komponisten Lutz-Werner Hesse, das er nach Texten von Else Lasker-Schüler anlässlich ihres 150. Geburtstags für Wuppertal geschrieben hat.

Die Konzertreihe "Uptown Classics" erfreut sich nach wie vor einer stetig wachsenden Beliebtheit. Zwei neue spannende Spielorte werden in der nächsten Saison spielerisch entdeckt und mit besonderem Stolz kann das Sinfonieorchester Wuppertal seine Stars aus den eigenen Reihen als Solist*innen präsentieren.

Gemeinsam mit den lokalen Partnerchören werden bei drei Chorkonzerten die kulturellen Stärken der Stadt Wuppertal gebündelt zum Klingen gebracht. Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem, Giacomo Puccinis Messa di Gloria und Johannes Brahms "Ein deutsches Requiem‹"stehen drei Meisterwerke der Chorsinfonik auf dem Programm.

Neben weiteren Konzertreihen wie den Kammerkonzerten und den Orgel-Akzenten sorgen auch die Sonderkonzerte des Sinfonieorchester Wuppertal für besonderen Hörgenuss. Im Rahmen des Beethoven Pastoral Project, das am Weltumwelttag der Vereinten Nationen am Fr. 5. Juni 2020 seinen Höhepunkt findet, widmet sich das Sinfonieorchester Wuppertal gemeinsam mit dem Ensemble Noisten Beethovens Liebe zur Natur.

Eine spannende und interpretatorisch erweiterte Umsetzung der 6. Sinfonie Beethovens ist dabei das Statement des Sinfonieorchester Wuppertal zu Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung.

Dieses Sonderkonzert wird zusammen mit dem Wuppertal Institut und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Historischen Stadthalle Wuppertal realisiert.

Als Kulturbotschafter Wuppertals weiß das Sinfonieorchester Veranstalter, Publikum und Presse im In- und Ausland zu begeistern. In der Spielzeit 2019/20 knüpft das Orchester an sein Debüt im Jahr 2011 an und kehrt in das Concertgebouw Amsterdam zurück.

Darüber hinaus wird es ein Gastspiel in Viersen mit der Percussionistin Vivi Vassileva und eine Konzertreise nach Lissabon geben, bei der alle fünf Klavierkonzerte Beethovens mit dem portugiesischen Starpianisten Artur Pizarro im Centro Cultural de Belém auf dem Programm stehen.

Generalmusikdirektorin Julia Jones und das Sinfonieorchester Wuppertal freuen sich auf anregende, musikalische Begegnungen und darauf, die Konzertbesucher*innen mit Spielkunst und Spielfreude zu begeistern.


Vorverkauf

Die Spielzeithefte der Wuppertaler Bühnen mit allen Konzerten und Terminen sind ab Montag (20.05.) in der KulturKarte, Kirchplatz 1 - erhältlich bzw. sind online auf der Website verfügbar unter https://www.wuppertaler-buehnen.de/service/downloads/.

Der Ticketverkauf für die Spielzeit 2019/20 beginnt am Montag (01.07.). Die Bestellung von Abonnements ist ab sofort möglich.
Ticket- und Abo-Hotline: +49 202 563 7666
KulturKarte Wuppertal, Kirchplatz 1

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