- Anzeige - Fliegen für den Zirkus

Er kennt Wuppertal von oben: Michael Amm fliegt regelmäßig mit einem Werbebanner über Wuppertal. Aktuell für den Zirkus Flic Flac.

Es ist 10 Uhr morgens, das schwarz-gelbe Zirkuszelt des Flic Flac ist leer. Überhaupt ist von wilder, bunter Zirkuswelt hier noch nicht viel zu sehen, im Showgeschäft ticken die Uhren anders. Auf einem Flugplatz in der Nähe macht sich Michael Amm startklar. „Heute ist das Wetter gut, das will ich ausnutzen", sagt er. Amm ist Berufspilot und fliegt für Flic Flac mit einem Werbebanner über den Städten, in denen der Zirkus gerade gastiert. Momentan ist das für Amm ein Heimspiel, denn er ist in Wuppertal aufgewachsen und wohnt heute gleich nebenan in Ennepetal.

Michael Amm hat schon die ein oder andere Runde über Wuppertal gedreht 

Seit dem 20. April darf er jetzt regelmäßig das Tal von oben bewundern. „Auch aus dieser Perspektive ist Wuppertal einzigartig. Das lange Band mit der Schwebebahn – das gibt es nicht noch einmal." Amm bietet u.a. Fotoflüge an und hat dafür schon die eine oder andere Runde über der Stadt gedreht. Für Flic Flac sind es jetzt die ersten. „Ich bin seit dem Start der neuen Tournee im letzten Jahr mit an Bord. Das hat sich ergeben, weil ich Benno Kastein durch die Fliegerei kenne."


Kastein ist Senior-Chef und Erfinder der rasanten Show, die seit mittlerweile 25 Jahren durch die Lande zieht. Mit der Jubiläumstour „Höchststrafe" wird der Generationenwechsel im Hause Kastein eingeleitet. „Für mich gab es nie die Option, etwas anderes zu machen", sagt Juniorchefin Larissa Kastein. In der Show zeigt sie eine Poledance-Nummer und hat darüber hinaus die Choreographie der kompletten Show in Zusammenarbeit mit ihrem Vater entwickelt. „Anfangs war ich skeptisch, wie das so funktioniert und wie viel mein Vater mir zutraut. Aber das klappt sehr gut." Das Ergebnis ist eine Show, die erneut artistische Höchstleistung mit Showeffekten und Humor vereint. Ob zehn Motorradfahrer in einer eisernen Höllenkugel oder ein Flammenwerfer mit politischer Botschaft – die Liste der Highlights ist lang.

"Das Fliegen ist doch ein Menschheitstraum"

Auf dem Platz regen sich gegen Mittag die ersten Artisten. Hubertus alias „Master of Hellfire" schlurft gemächlich mit seinem riesigen Hund über den Platz. Er hält weltweit mehrere Feuer-Rekorde, zum Beispiel kann er eine brennende Fackel mehrere Minuten zwischen den Zähnen halten. Schwach wird er aber bei einer ganz anderen Sache: „Ich war schon mal in Wuppertal. Eure Schwebebahn, die hat mich richtig Nerven gekostet", erzählt er. Schweben ist eben nicht jedermanns Sache. Michael Amm ist genau hier in seinem Element. Gerade fliegt er über die Flic-Flac-Zeltstadt hinweg. „Das Fliegen ist doch ein Menschheitstraum. Ich empfinde es als Privileg. Das ist mein ganz persönlicher Logenplatz."

Sophie Blasberg

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