Andächtige Zuhörer beim Auftritt von Kai Degenhardt in der CityKirche Andächtige Zuhörer beim Auftritt von Kai Degenhardt in der CityKirche Foto: Hans-Peter Schulz

Kai Degenhardt: Auftritt am Weltfriedenstag

Der Liedermacher und Poet Kai Degenhardt war Stargast der DGB-Veranstaltung zum "Weltfriedenstag" in der CityKirche Elberfeld. Das Grußwort hielt OB Andreas Mucke.

Wupertal, 03.09.2019 - Degenhardt gehört zu den wenigen zeitgenössischen Vertretern, die in die Tradition des literarisch anspruchsvollen Chansons gehören, die mit Namen wie Wedekind, Klabund oder Tucholsky, und natürlich Franz Josef Degenhardt verbunden ist. Das stellte Guido Grüning, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Wuppertal, in seiner Einleitung „Die Arbeiterbewegung und der Kampf für Frieden und Abrüstung heute“ ausdrücklich heraus.

Seit Beginn der 1950iger Jahre wird der 1. September unter den Bezeichnungen „Tag des Friedens“, „Weltfriedenstag“ oder „Antikriegstag“ begangen. Es wird damit an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert, der am 1. September 1939 mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen seinen Anfang nahm, und es wird an diesem Tag zu Aktionen für den Weltfrieden aufgerufen

Die bundesdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom DGB aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein Antrag angenommen „...alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“

 

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