Kinder, Eltern, Ärzte – wessen Wille zählt? Foto: Robert Knetsche/fotolia.com

Kinder, Eltern, Ärzte – wessen Wille zählt?

"Kinder, Eltern, Ärzte - wessen Wille zählt?": Das ist das Thema des 7. Ethik-Nachmittags des Klinischen Ethik-Komitees am Helios Universitätsklinikum Wuppertal.

Wuppertal, 25.10.2018 - Alle Interessierten sind am 30.10.  (17:00 bis 19:15 Uhr) in den Hörsaal von Haus 32 des Helios Universitätsklinikums Wuppertal (Standort Barmen) eingeladen.

Bei der medizinischen Behandlung von Kindern kann es zu einem ethischen Konflikt zwischen Kindeswohl und Kindeswillen kommen, wenn Kinder im Gegensatz zu ihren Eltern eine medizinisch indizierte Behandlung nachdrücklich ablehnen. Kann es in einer solchen Situation gerechtfertigt sein, das Kind zu einer Behandlung zu zwingen?

Die UN-Menschenrechtskonvention fordert, dass auch jüngere Minderjährige ein Recht darauf haben, dass ihre Meinung berücksichtigt wird. Das gilt nicht nur in Therapiefragen. Gerade schwerkranke Heranwachsende, die lange Erfahrungen mit verschiedenen Behandlungen haben, werden inzwischen als „Experten“ für ihre Erkrankung ernst genommen. So verständlich der Unwille des therapieerfahrenen Kindes ist, die behandelnden Ärzte sehen auch seine Heilungschance und tun sich schwer damit, diese zu verspielen.

Diesem diskussionswürdigen Thema widmet sich der 7. Ethik-Nachmittag des Klinischen Ethik-Komitees Wuppertal. Um allen Aspekten gerecht zu werden, gibt es vier Vorträge, die sich aus verschiedenen Perspektiven dem Thema nähern. Im Anschluss an alle Vorträge folgt eine Podiumsdiskussion.

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