Teilnehmerinnen der "Pink Shows"-Aktion auf dem Laurentiusplatz Teilnehmerinnen der "Pink Shows"-Aktion auf dem Laurentiusplatz Foto: Michael Mutzberg

Mit bunten Schuhen gegen den Brustkrebs

Mit bunten Schuhen gegen den Brustkrebs. Mit der Aktion "Pink Shoes" zogen das Brustzentrum Wuppertal, eine Kooperation von Helios Klinikum, Agaplesion Bethesda Krankenhaus und weiteren Partnern, die Blicke auf sich.

Wuppertal, 16.10.2019 - Beim großen Infotag auf dem Laurentiusplatz formten Wuppertalerinnen mit Schuhen eine große rosafarbene Schleife.

„Die Pink Ribbon, die rosa Schleife ist das zentrale Symbol im Kampf gegen Brustkrebs. Im Oktober, den wir „Pinktober“ nennen, weisen überall auf der Welt Betroffene und Experten auf das Thema hin, um die Menschen zu sensibilisieren“, erklärt Prof. Vesna Bjelic-Radisic, die das Wuppertaler Brustzentrum leitet und die Sektion Senologie (Brusterkrankungen) am Helios Klinikum führt. „Denn diese Erkrankung kann jeden treffen, manchmal sogar Männer.“

„Wir haben alle Wuppertaler aufgerufen, uns ein paar alte Schuhe zu bringen. Diese haben wir dann mit pinker Farbe angesprüht und als große Schleife aufgestellt", berichtet Caroline Scheidereiter-Krüger, Qualitätsmanagerin am Helios Klinikum.  Auch ihr liegt das Thema Brustkrebs am Herzen, daher hat sie sich gerne bei der Aktion engagiert.

Heike Pohl, Leiterin der Brustkrebs-Selbsthilfegruppe „mammamia“, schenkte jedem, der Schuhe brachte, einen rosa Donut. „Wir freuen uns, dass die Bäckerei Steinbrink mit ihren Donuts, die Rotarier und andere Spender sich als Sponsoren an unserer Aktion beteiligt haben. „Auch die Gleichstellungsstelle der Stadt Wuppertal hat unsere Aktion unterstützt“, berichtet sie.

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe treffen sich monatlich und stärken sich gegenseitig beim Kampf gegen die Erkrankung. „Auch die Selbsthilfe ist Teil des Netzwerkes, das die Patienten auffängt“, erklärt Heike Pohl.

Viele Menschen blieben stehen, hörten der Trommelgruppe zu, informierten sich an den Infoständen und ließen sich auf ein Gespräch ein.

Warum ist es wichtig, sich mit dieser Erkrankung zu beschäftigen? Diese Frage stellte die Aktion in den Mittelpunkt. Prof. Bjelic-Radisic weiß zu gut die Antwort: „Weil wir im Frühstadium sehr gut dagegen angehen können. Frühzeitig behandelt, kann heute fast jeder Brusttumor erfolgreich bekämpft werden. Übrig bleibt eine chronische Erkrankung, die wir sehr gut im Griff haben und mit der man alt werden kann. Wichtig ist aber die Früherkennung, entweder als Ultraschalluntersuchung beim Gynäkologen oder die Mammographie beim Radiologen. Wir hoffen, dass wir viele Menschen motiviert konnten, sich untersuchen zu lassen.“

 

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