Vor dem Friedrich-Ebert-Denkmal: (v.l.) Helge Lindh, Silvia Munzon Lopez, Lore Duwe und Leonardo Pedroza Vor dem Friedrich-Ebert-Denkmal: (v.l.) Helge Lindh, Silvia Munzon Lopez, Lore Duwe und Leonardo Pedroza Foto: Markus Wessels

Rote Rosen für Friedrich Ebert

Am 11. August jährte sich zum 100. Mal die Unterzeichnung der Weimarer Verfassung. Aus diesem Anlaß hatte der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh zu einer Gedenkfeier auf die Hardt eingeladen.

Wuppertal, 12.08.2019 - Vor dem Friedrich-Ebert-Denkmal versammelten sich die Schauspielerin Silvia Munzon Lopez, die Schauspielerin und Entertainerin Lowe Duwe, der Querflötist Leonardo Pedroza und der Politiker Helge Lindh (SPD). 

Der Bundestagsabgeordnete hob die Bedeutung der Weimarer Verfassung hervor, Silvia Munzon Lopez trug Texte von Kurt Tucholsky vor, in denen der Journalist und Schriftsteller Not, Krieg, Hungersnot der Menschheit beschrieb.

Lore Duwe, u.a. Repräsentatin der STADTZEITUNG, schilderte als Zeitzeugin viele Ereignisse ihrer Kindheit, in denen die Friedrich-Ebert-Straße in Wuppertal eine Rolle spielte.
Hier war die Rede von ständigen Straßennamen-Umbenennungen, vergessener Beschäftigungs-Struktur, von den im Krieg von Fliegerbomben zerstörten Gebäuden, wie dem alten E-Werk und dem Gaswerk, und von den Bunkern, in denen die Wuppertaler*innen Schutz suchten.

Feierlich untermalt wurde die Gedenk-Veranstaltung musikalisch von Leonardo Pedroza auf der Querflöte. Das Friedrich-Ebert-Denkmal wurde am Schluß der Feier mit einem Strauß roter Rosen geschmückt. (ld)

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