Seilbahn: Kritik an Einschränkungen bei Stimmabgabe Foto: Freitag! Werbeagentur / Pro Seilbahn

Seilbahn: Kritik an Einschränkungen bei Stimmabgabe

Die Bürgerinitiative Pro Seilbahn e.V. kritisiert die Einschränkungen bei der Stimmabgabe zur Bürgerbefragung. Ihrer Meinung nach sollte - um die Wahlbeteiligung zu erhöhen - die Stimmabgabe zur Seilbahn auch noch am Tag der Europawahl möglich sein.

Wuppertal, 07.05.2019 - Die Bürgerinitiative Pro Seilbahn e.V. hält das Verfahren zur Stimmabgabe bei der Bürgerbefragung für die Seilbahn für sehr unglücklich. Insbesondere beanstandet sie die fehlende Möglichkeit, Stimmzettel zur Bürgerbefragung auch noch am Tag der Europawahl am 26. Mai im Wahllokal abgeben zu können.

„Mit solch einer Einschränkung rechnet doch niemand“, so Peter Vorsteher, Vorsitzender des Vereins. Er befürchtet, dass sehr viele Bürgerinnen und Bürger trotz der Informationen in der Begleitbroschüre auch noch am Wahltag mit ihren Stimmzetteln zur Seilbahn-Befragung in den Wahllokalen erscheinen. Wenn sie dort abgewiesen werden, werden sie eher auf die Stimmabgabe verzichten als noch zum Briefkasten am Barmer Rathaus zu fahren.

„Wir alle wünschen uns eine hohe Wahlbeteiligung“, so Vorsteher, „da ist es doch kontraproduktiv, auf so viele mögliche Stimmen zu verzichten“. Der Verein appelliert daher an die Stadtverwaltung, für jedes Wahllokal noch eine 2. Urne für die Stimmabgabe zur Bürgerbefragung zu beschaffen.

„Wenn wir so die Wahlbeteiligung erhöhen könnten, hätte der Stadtrat mit dem Ergebnis eine bessere Legitimation für eine abschließende Entscheidung.“

Über Pro Seilbahn

Pro Seilbahn e. V. hat sich 2016 als Bürgerbündnis von Wuppertalern gegründet – mit dem Ziel, eine Seilbahn vom Wuppertaler Hauptbahnhof zur Bergischen Universität und weiter zum Schulzentrum Süd als Teil des ÖPNV zu realisieren. Damit soll die aus der Bürgerschaft angeregte Idee als Teil der Zukunftsoffensive „Wuppertal 2025“ umgesetzt werden.

Es handelt sich bei Pro Seilbahn um eine private Initiative von Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen. Ihre Motivation: sich für zukunftsweisende Nahverkehrskonzepte im Sinne der Nachhaltigkeit und zum Wohl der Stadt stark zu machen. Unterstützt wird Pro Seilbahn beispielsweise vom Fahrgastverband Pro Bahn, Ratsmitgliedern von CDU, SPD und Grünen, vom Rektor der Bergischen Universität Prof. Dr. Lambert T. Koch, dem Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerk Fritz Berger und von Wuppertal-Institut-Präsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind.

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