Wie läuft es mit der Nordbahntrasse?

„Die Stadtzeitung" hat den Unternehmensberater Dr. Carsten Gerhardt sechs Fragen zu Herausforderungen und Freuden beim Mammut-Projekt gestellt.

DS: Die größten Herausforderungen?

Dr. Carsten Gerhardt: „In 2006/07 war es das Sammeln der € 3,3 Mio. Spendenmittel, in 2007/08 dann das Verfassen der Förderanträge, in 2009/10 Planung und Bau des ersten Teilstückes, und seit Übernahme der Bauherrschaft durch die Stadt 2010 die Abstimmung der Vorstellungen der Wuppertalbewegung e.V. mit der Stadtverwaltung, um weiterhin eine hochwertige und dauerhaft haltbare Trasse zu bekommen."

DS: Das größte Hindernis?

Dr. Carsten Gerhardt: „Die Erstattung der durch die Wuppertalbewegung e.V. vorgenommenen Bauaufwendungen aus Fördermitteln gestaltet sich als langwieriger und aufwändiger Prozess."

DS: Die größte Enttäuschung?

Dr. Carsten Gerhardt: „Die Schwierigkeit der gleichzeitigen Ausrichtung aller für das Gelingen der Nordbahntrasse notwendigen Fachabteilungen der Stadt auf ein gemeinsames Ziel – dies hat Verzögerungen und weitere Schwierigkeiten bedeutet."

DS: Die größte Freude?

Dr. Carsten Gerhardt: „Die größte Freude: zu sehen, wie viele Menschen sich aktiv mit Zeit und Geld über Jahre in dieses Projekt ehrenamtlich eingebracht haben und ein Kernteam von unglaublich engagierten Mitstreitern, die teilweise ihre komplette Freizeit in die Nordbahntrasse investiert haben und investieren"

DS: Der größte Lohn?

Dr. Carsten Gerhardt: „Die Nutzung der Trasse an schönen Tagen durch tausende von offensichtlich gut gelaunten Menschen."

DS: Wie oft haben Sie schon selbst die Trasse befahren?

Dr. Carsten Gerhardt: „ Am Stück befahren einige Male, Teilstücke befahren oder besucht sicher mehr als 300 mal seit 2006."

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