Jean Pütz präsentiert einen seiner Selfie-Kommentare auf seinem Tablet Jean Pütz präsentiert einen seiner Selfie-Kommentare auf seinem Tablet Foto: Susanne Bellenbaum

Jean Pütz redet in seinen Selfie-Kommentaren Klartext

Die TV-Legende Jean Pütz ("Hobbythek") redet in seiner poinierten Selfie-Kommentar-Reihe "Der Vernunft eine Chance" auf "Facebook" Klartext. Er "geigt" Trump und Erdogan die Meinung. Bezieht auch zum Diesel-Skandal eindeutig Stellung.

Aus unserer August-Print-Ausghabe - Wuppertal, 18,08.2017 - Er ist ein echtes TV-Urgestein und prägte mit seinem markanten Gesicht Jahrzehnte lang mit Sendungen wie „Hobbythek“ die deutsche Fernseh-Landschaft. Auch mit 80 Jahren hat Jean Pütz noch jede Menge Pläne und arrangiert sich mit der modernen Kommunikations-Technik. Während viele Altersgenossen mit ihrem Handy gerade einmal unfallfrei telefonieren können, macht sich der beliebte Wissenschafts-journalist die innovativen, elektronischen Medien zunutze.

So funktioniert er sein Tablet kurzerhand zur Selfie-Film-Kamera um und kommentiert via "Facebook" ohne Manuskript "frei nach Schnauze" aktuelle politische oder soziale Themen in klaren, markanten Worten. "Der Vernunft eine Chance" nennt er seine Kommentar-Reihe, die von vielen Internet-Usern "geliked" wird. Jean Pütz: „Wenn ich mich über Sprüche oder Taten von Leuten wie Trump oder Erdogan ärgere, dann halte ich mir mein Tablet vors Gesicht und sage ganz klar meine Meinung. Und die Leute mögen das offensichtlich. Einer meiner Kommentare ist sage und schreibe 1,2 Millionen Mal angeklickt worden.“

Keine Frage: Der gebürtige Kölner ist immer noch putzmunter. "Pützmunter" heißt auch die Live-Show, mit der Jean Pütz durch die Lande zieht und in der er seine spektakulärsten Experimente vor Publikum präsentiert. Mindestens 2.500 Fernsehsendungen (u.a. "Hobbythek") hat der gelernte Elektromechaniker, studierte Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik, Studienrat für Mathematik, Physik und Elektronik, moderiert.

Sein Abitur hat Jean Pütz auf Umwegen gemacht, ohne je ein Gymnasium besucht zu haben. In 30 Jahren veröffentlichte er rund 60 Bücher. Ein neues - eine Art Autobiographie - ist gerade in Arbeit. Und das eloquente, humorvolle Multitalent, das den deutschen und den luxemburgischen Pass besitzt, sprüht förmlich vor Unternehmungslust. Seine Ehefrau Pina Coluccia, Mutter der gemeinsamen 6jährigen Tochter Julie, hat alle Hände voll zu tun, ihren quirligen "Pensionär" zu bremsen.

Das nächste Projekt ist schon in Planung. Jean Pütz soll als Physiker Albert Einstein, Erfinder der Relativitäts-Theorie, vor der Film-Kamera stehen. Und auch hier gibt er mit Sicherheit eine gute Figur ab...
Ein ausführliches Interview mit Jean Pütz, dem Mann, der Fernsehgeschichte geschrieben hat, lesen Sie in unserer September-Print-Ausgabe.
www.jean-puetz.net

Text: Peter Pionke

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