Die neue WSW-Zentrale als Modell Die neue WSW-Zentrale als Modell Foto: WSW

Neue WSW-Zentrale nimmt Gestalt an

Die neue Zentrale derr Wuppertaler Stadtwerke (WSW) nimmt Gestalt an. Erste Einblicke wurden heute auf einer Pilotfläche präsentiert, in der sich die zukünftige Arbeitswelt in einer Testphase befindet.


Wuppertal, 13.09.2017 - Arbeitsdirektor Markus Schlomski: „Wir möchte Erfahrungen sammeln und damit Akzeptanz für die offenen Bürostrukturen gewinnen“. WSW-Geschäftsführer Martin Bickenbach ging zudem auf das nicht ganz unproblematische Planungsverfahren ein, das hinter dem angedachten Baubeginn Sommer 2018 sowie dem Fertigstellungstermin 2020 an der Bromberg Strassse noch ein Fragezeichen setzt.

Auf 13.000 Quadratmeter Bruttogeschoss-Fläche sollen 450 Arbeitsplätze entstehen, die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 46,4 Millionen €. Gegen die Entscheidung des „Preisgerichts“ zum Neubau durch eine Grazer ARGE (Love/Lorenz), hat ein im Verfahren unterlegenes Düsseldorfer Architekturbüro Einspruch erhoben, der jetzt beim Oberlandgericht Düsseldorf zur Prüfung vorgelegt wurde. Bickenbach: „Architekten- sowie Vergabekammer hatten zuvor die Richtigkeit bzw. Wirksamkeit unseres Vertragsschlusses mit den Österreichern bestätigt.“

Dieses haben bereits erste Hinweise aus dem Preisgericht eingearbeitet und die Reduzierung der geplanten Glasflächen planerisch umgesetzt. Neben der Neubauplanung wurden weitere Themen, wie Umsetzung an die Anforderungen einer neuen Arbeitswelt vorangetrieben. „Hier kommt es auf neue kreative und mobile Strukturen an, bei denen auch die Telearbeit und das Home-office einen Platz finden müsse“, so Martin Bickenbach, Die gemachten ersten Erfahrungen und das Feedback der Beteiligten sei ermutigend. Immerhin hat man in den Modell nicht mit Auflockerungen in der Bürolandschaft gegeizt, wo man neben den „Telefon-Headsets“ auch noch ein herkömmliches Telefonhäuschen, Ruhe-Sitzflächen und eine Küchenzeile findet.

Text: Siegfried Jähne

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