Die Campus-App der Bergischen Universität Wuppertal Die Campus-App der Bergischen Universität Wuppertal Foto: Hannah Florian

Campus-App erleichtert den Uni-Alltag

Neu in der Stadt, neu an der Uni - und schon verlaufen, die erste Vorlesung verpasst und keinen Schimmer, was es heute in der Mensa gibt. Gerade der Bergische Campus ist nicht unbedingt klein und übersichtlich, was den Einstieg für Erstsemester ganz schön schwer machen kann. Eine App soll Durchblick verschaffen.

Der Wunsch, mehr Übersichtlichkeit ins Campusleben zu bringen, bestand schon lange. Nun macht es auch die Technik möglich. „Die Anzahl der Studierenden ist in den letzten Jahren von 13.000 auf 20.000 gewachsen, und viele Studierende besitzen heutzutage ein Smartphone“, weiß Dr. Johannes Bunsch, Leiter der Universitätskommunikation. Bedingt durch diese Faktoren konnte sie nun endlich entwickelt werden: Die Campus-App.

Zustande gebracht wurde die Umsetzung der Idee von der Universitätskommunikation der Bergischen Universität Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung und einer außenstehenden Firma. Seit Mitte Juni ist die App nun für alle Android Geräte ab Version 4.0.4 und für alle iOS Geräte ab Version 7 nutzbar.

Als eine Art Navigation führt die App nicht nur über den Campus und erleichtert das Finden gesuchter Hörsäle und Räume, sondern navigiert Studierende und Besucher auch durch den Uni-Alltag. Unter den Menü-Punkten ‚News‘ und ‚Termine‘ bleiben die App-Nutzer immer auf dem Laufenden über Neuerungen an der Uni.
Mit Hilfe der Funktionen ‚Speisepläne‘ wissen Studenten nach einem Klick, was heute in den Mensen der drei Campus auf der Speisekarte steht. Unter ‚Fahrpläne‘ erfahren sie dann auch sogleich, wann der nächste Bus sie zum Hauptbahnhof oder zum nächsten Uni-standort bringt.

Verlinkt ist die App zudem mit dem Uni-Shop und der Universitäts-Bibliothek, sodass die Verfügbarkeit des gewünschten Buches oder der Bestand des Shops jederzeit auch bequem und optimiert übers Smartphone geprüft werden kann.
„Wir wollten eine App, die nicht nur statische Informationen vermittelt, sondern einen Mehrwert hat“, erklärt Dr. Johannes Bunsch. Einen Mehrwert hat die App allemal. Täglich werden die ‚Termine‘, ‚News‘ und ‚Aktionen‘ aktualisiert. Aktuelle Nachrichten erscheinen sofort auf der Startseite nach Öffnen der App. Ein wichtiger Faktor für den Mehrwert der App spielen laut Bunsch ebenso die Wünsche der Studierenden. „Wir möchten den Bedürfnissen der Studenten entgegenkommen, und wir wissen, dass sie sich mehr Lernräume wünschen, gerade am Standort Grifflenberg“, erklärt er bestimmt.

Zwar gibt es in der Unibibliothek im großen Lesesaal drei separate Räume, die hauptsächlich für Gruppenarbeit gedacht sind, jedoch reichen drei Räume verteilt auf 20.000 Studierende nicht aus. „Das Problem ist, dass in der Bibliothek eine ruhige Arbeitsatmosphäre gewünscht wird, viele Studierende aber in Gruppen lernen oder Referate vorbereiten möchten.“ Zu diesem Zweck bietet die Campus-App unter dem Menü-Punkt ‚Campus Navi‘ eine Funktion an, die eine Liste der zur Verfügung stehenden, freien Räume auf allen drei Campus anzeigt, zumindest alle Räume, die zentral verwaltet werden. Bei vielen Studierenden ist die Raum-Suche schon jetzt die beliebteste Funktion.
Unter dem Menü-Punkt Veranstaltungen informieren sich App-Benutzer zudem über stattfindende und ausfallende Veranstaltungen, unter ‚Mein Studium‘ können sich Studierende unter Angabe ihrer Matrikelnummer ihren persönlichen Stundenplan aufs Smartphone laden oder ihre Noten überprüfen.

Die App scheint bei den Studierenden zwar gut anzukommen, doch auch Verbesserungsvorschläge erreichen die App-Betreiber. Allen voran wüschen sich die Studenten App-Zugänge auf die Lernplattform Moodle sowie zur Verwaltungsplattform Wusel. Kritik wird ebenso daran geübt, dass die App noch nicht für Tablets optimiert wurde und vorerst nur auf dem Smartphone funktioniert. Doch das sind nur Kleinigkeiten, die die Freude über die neue App erstmal nicht trüben. Und schließlich wird die Campus-App stetig weiterentwickelt und verbessert, versichert Johannes Bunsch.

Hannah Florian

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