Dr. Annette Ziegenmeyer und das Projekt KulturCampus Wuppertal Grafik: Benedikt Bergenthal

Dr. Annette Ziegenmeyer und das Projekt KulturCampus Wuppertal

Ihr Herz schlägt für die Schule, in der sie neun Jahre sehr glücklich unterrichtet hat. In dieser Zeit spürte Dr. Annette Ziegenmeyer aber auch die Zwänge des bürokratischen Systems, stand vielen Entscheidungen kritisch gegenüber und konnte viele ihrer Ideen nicht mehr umsetzen.

Wuppertal, 16. August 2016: Das Ziel, einmal an einer Universität oder Hochschule zu unterrichten, hatte die gebürtige Hildesheimerin schon früh vor Augen. Die Liebe zur französischen Sprache sowie eine engagierte Musiklehrerin mit beispielhaftem inklusiven Musikunterricht prägten die heutige Akademische Rätin Ziegenmeyer. Begeistert schildert sie die Vorgehensweise ihrer ehemaligen Lehrerin: „Sie hat uns wirklich alle zum Musikmachen inspiriert und es hinbekommen, dass der ganze Jahrgang über den Unterricht hinaus an den sogenannten ‚Musikwochen‘ teilnahm. Im Musikunterricht erinnere ich mich besonders gut an ihre selbst-geschriebenen Arrangements, die richtig gut klangen und in denen jeder von uns seinen individuellen Spielpart bekam. Besonders toll war, dass man ganz ‚en passant‘ die Noten mitgelernt hat.“

Seit 2015 ist Annette Ziegenmeyer nun schon an der Bergischen Universität Wuppertal und hält einen engen Kontakt zwischen Hochschule und Schule für extrem wichtig. „Ich wünschte mir, dass ich im Rahmen meiner universitären Lehre auch ein Mindestmaß an der Schule unterrichten könnte (beispielsweise in Form einer AG). Nur wer beide Institutionen von innen kennt und auch als Hochschullehrender im Bereich der Lehrerbildung den Kontakt zum Lernort Schule nicht verliert, kann beide Ebenen zusammendenken. Ich glaube, dass ich durch den nach wie vor sehr intensiven Kontakt mit Musiklehrkräften an unterschiedlichen Schulen und die regelmäßige Durchführung von Schulprojekten mit unseren Studierenden diesen Anspruch ein Stück weit erfülle und erlebe das als Stärke.“

Ihre Stärke liegt allerdings nicht nur in der Tätigkeit als Lehrende, sondern auch in ihrer künstlerischen Ausrichtung. So geht es der Blockflötistin und Komponistin Annette Ziegenmeyer vor allem um eine Musikpädagogik, in der die Musik das verbindende Element ist und Kreativität ihren Platz hat. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die von ihr in Wuppertal bereits angestoßenen Projekte darauf abzielen, Lehramtsstudierende zu
ermutigen, ihre individuellen Interessen und Stärken zu verwirklichen. So entstand auchdas Herzensprojekt von Annette Ziegenmeyer, der „KulturCampus Wuppertal“, ein sogenanntes „Service Learning Projekt“ der Musikpädagogik. Im Mai 2016 lernte sie über das Wuppertaler Kulturbüro den freischaffenden Musiker und Musikpädagogen Björn Krüger (Uncle Ho; Planet K – Kultur für alle e.V.) kennen. Eine folgenschwere Begegnung, durch die das gemeinsame Projekt KulturCampus Wuppertal erst richtig Fahrt aufgenommen hat.

Bevor der KulturCampus Wuppertal zum Wintersemester 2016/17 starten konnte, führten Ziegenmeyer und Krüger Gespräche mit der Hochschulleitung und warben Fördergelder bei der Jackstädt-Stiftung sowie dem Verein der Freunde und Alumni der Bergischen Universität (FABU) ein. Im Rahmen des KulturCampus bekommen Studierende zunächst in einem Wahlpflichtmodul Einblicke in musikkulturelle Arbeitsfelder und erwerben die hier erforderlichen Kompetenzen (Projektkonzeption und Projektgestaltung, Suche nach Förderern, Antragstellung, Kostenkalkulation, Vernetzung etc.). Dann entwickeln sie eine eigene Idee für ein musikkulturelles Projekt – mit musikkulturellem, -pädagogischem oder künstlerisch orientiertem Schwerpunkt – und führen es dann selbst durch. Eine Prüfung, bestehend aus einer schriftlichen Projektdokumentation sowie einem Vortrag und Kolloquium, rundet das Modul ab und führt zum Zertifikat „KulturCampus Wuppertal: Projektarbeit in der kulturellen Bildung“.

„Der KulturCampus Wuppertal entfaltet genau an der Stelle seine Wirkung, wo die Spannungen zwischen künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Entwicklungsprozessen bei den Studierenden in den Lehramtsstudiengängen Musik sichtbar werden. So stellt er sowohl für die Studierenden mit klarem Berufsziel Lehramt Musik als auch für diejenigen, die sich diesbezüglich nicht sicher sind oder im Studium
bemerken, dass sie doch nicht in der Schule tätig sein möchten, eine sinnvolle und notwendige Bereicherung dar“, sagt Ziegenmeyer. „Insbesondere Musiklehrkräfte können von Kompetenzen in musikkultureller Arbeit profitieren. Durch die Teilnahme am KulturCampus Wuppertal werden sie für individuelle Handlungsspielräume in der musikkulturellen Projektarbeit sensibilisiert, die sie dann aufgrund ihres erworbenen Wissens und Erfahrungen später im Berufsleben wirkungsvoll und nachhaltig nutzen können (z.B. in Form von Kooperationen mit Künstlern, Anschaffung von Instrumentarium). Zum anderen ergibt sich durch die im KulturCampus angestrebte Vernetzung der Akteure am Kulturleben eine Win-Win-Win Situation, bei der sowohl die Universität, die Stadt Wuppertal als auch das Arbeitsfeld der musikkulturellen Bildung profitieren.“ Die entstehenden Kulturangebote werden auch auf der Website des KulturCampus Wuppertal (http://kulturcampus-wuppertal.de/) sichtbar gemacht.

Zwei Projekte haben sich bereits erstaunlich entwickelt, so Annette Ziegenmeyer. Das Projekt „Zusammen Weinen – Zusammen Lachen e.V.“ von Student Jens Reddmann kümmert sich in musikalischer Form um Kinder, die in einer Hospizeinrichtung leben. Reddmann bietet sogenannte „Wohnzimmerkonzerte“ an, an denen alle entsprechend ihrer Möglichkeiten teilhaben können. Das Projekt ist bereits auf so große Resonanz gestoßen, dass weitere Einrichtungen angefragt haben und Workshops in Planung sind.In einem anderen Projekt hat Studentin Lea Sander in einer Schule auf der Insel Pulau Mabul in Malaysia ein einmonatiges Musikprojekt durchgeführt: Kinder sollten durch die kreative Auseinandersetzung mit Musik über die Folgen der Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll aufgeklärt werden. Entstanden sind in dem einmonatigen Aufenthalt auf der Insel nicht nur viele Lieder, sondern auch eine 30-minütige Show, die am Ende im Dorf aufgeführt wurde. Lea Sander will nach dem Abschluss ihres Bachelors nach Malaysia zurückgehen, um im Rahmen der Non-Profit-Organisation T.R.Y. Freiwilligenarbeit an den Schulen zu betreuen.

Die unermüdliche Musikpädagogin Annette Ziegenmeyer selbst verfolgt schon ein nächstes Projekt: „Man könnte beispielsweise Häftlingen im Jugendstrafvollzug eine Möglichkeit bieten, sich mit ihrer Vergangenheit kreativ auseinandersetzen – also im positiven Sinne als Alternative zu Gewalt. Schon immer entluden sich schlimme Situationen und Konflikte in Musik. Ich glaube, dass durch die kreative Auseinandersetzung mit Musik und dem eigenen Leben sehr viel Gutes heraussprudeln kann, wenn man es herausschreien darf und sagen kann: Das habe ich erlebt.“ Im Rahmen der Ü-55-Forschertage spricht Dr. Ziegenmeyer gemeinsam mit Björn
Krüger, Lea I. Sander und Jens Reddmann am Donnerstag, 14. September um 13.15 Uhr, zum Thema „KulturCampus Wuppertal – Dein Kulturprojekt: Planen – Entwerfen – Durchführen“. Kostenfreie Anmeldung unter www.wuppertal-live.de

http://kulturcampus-wuppertal.de/

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Gemeinsam mit seiner Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. LUISA BANKI hat der Wuppertaler Germanist Prof. Dr. MICHAEL SCHEFFEL das Buch „Lektüren – Positionen zeitgenössischer Philologie“ herausgegeben.

Wuppertal, 09. August 2017: Das in der ‚Schriftenreihe Literaturwissenschaft‘ des Wissenschaftlichen Verlags Trier (WVT) erschienene Buch richtet sich an Vertreter unterschiedlicher Nationalphilologien und alle, die sich für allgemeine literaturwissenschaftliche Fragen interessieren. Der Band will einen grundlegenden Beitrag zur aktuellen Methodendiskussion in der Literaturwissenschaft leisten und rückt die „Lektüre“ als das Wesentliche der Literaturwissenschaft in den Blick.

Die in der Publikation versammelten Beiträge entwickeln zum einen grundsätzliche Überlegungen zur Aktualität, Methodik und den Erkenntnismöglichkeiten philologischer Lektüre inmitten einer sich zunehmend
digitalisierenden Welt; zum anderen erproben sie die theoretischen Befunde in der praktischen Analyse von so genannten ‚schwierigen‘ literarischen Texten. Erste Einsicht und grundlegende These des Sammelbandes ist, dass die Philologie, die „Liebe zum Wort“, Theorie und Praxis nicht scheiden kann. Philologie wird damit zum auch theoretisch belastbaren Begriff für die Praxis der Lektüre.
http://www.wvttrier.de/

Banki, Luisa / Scheffel, Michael (Hg.): Lektüren – Positionen zeitgenössischer Philologie; Wissenschaftlicher Verlag Trier 2017

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 Der berühmte Mittelalterforscher Prof. Dr. Dr. h.c. Agostino Paravicini Bagliani ist der erste Inhaber der „Dr. Jörg Mittelsten Scheid-Gastprofessur“ an der Bergischen Universität Wuppertal.

Wuppertal, 05.07.2017 - Am Dienstag, 11. Juli, spricht er über den „Einfluss der arabischen Kultur auf das lateinische Mittelalter“. Die „Dr. Jörg Mittelsten Scheid-Vorlesung“ beginnt um 18 Uhr in Hörsaal 26 (Gebäude I, Ebene 13, Raum 65) auf dem Campus Grifflenberg. Gäste sind herzlich willkommen!

http://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/ansicht/detail/05/juli/2017/artikel/erste-dr-joerg-mittelsten-scheid-vorlesung-an-der-bergischen-universitaet.html

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Zum vierten Mal hat die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität Wuppertal den Schumpeter School Preis verliehen.

Wuppertal, 03.07.2017 - Der diesjährige Preisträger Eric von Hippel ist Professor für Innovation Management an der MIT Sloan School of Management (Cambridge, Massachusetts). Der Preis, gestiftet von der Schumpeter School Stiftung und finanziert von der Stadtsparkasse Wuppertal, wird alle zwei Jahre an international renommierte Ökonomen verliehen und würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen im Sinne der Wirtschafts- und Innovationsforschung von Joseph A. Schumpeter:

http://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/ansicht/detail/03/juli/2017/artikel/schumpeter-school-preis-2017-fuer-prof-eric-von-hippel.html

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1,9 Millionen Euro Forschungsmittel für Wuppertals Astroteilchenphysiker Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert und Prof. Dr. Klaus Helbing.

Wuppertal, 27.06.2017 -  Die Wuppertaler Teilchenphysiker Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert und Prof. Dr. Klaus Helbing haben  rund 1,9 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung- und Forschung für ihre Grundlagenforschung im Bereich der Astroteilchenphysik
eingeworben. Die Forschungsmittel werden verwendet für die Arbeiten am Pierre Auger Observatorium im argentinischen Hochland, dem IceCube Experiment am geographischen Südpol sowie für das KATRIN Experiment am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die Begutachtung der von verschiedenen Universitäten eingereichten Forschungsanträge erfolgte durch ein international besetztes Expertengremium. „Wir freuen uns über den erneuten Zuwachs gegenüber früheren Zuwendungen und verstehen dies auch als
Wertschätzung unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an der Bergischen Universität,“ so Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert, der auch Vorsitzender der Sektion Astroteilchenphysik der Internationalen Union für Reine und Angewandte Physik ist.

„Wir freuen uns, dass unsere vorgeschlagenen Projekte insgesamt sehr positiv eingestuft wurden,“ ergänzt Prof. Dr. Klaus Helbing Helbing. Gleich zwei der bewilligten Projekte werden von den beiden Wuppertaler Physikern deutschlandweit koordiniert.

Das Pierre Auger Observatorium ist die weltweit größte Anlage zur Untersuchung höchstenergetischer Teilchenstrahlung aus dem Kosmos. Prof. Kampert ist wissenschaftlicher Leiter und Sprecher der internationalen Kollaboration mit über 500
Wissenschaftlern aus 18 Ländern. Die bisherigen Messungen haben eine Fülle neuer und zum Teil völlig unerwarteter Ergebnisse über den Ursprung der höchstenergetischen kosmischen Strahlung hervorgebracht. Mit einer Sonderzuwendung an die Bergische
Universität in Höhe von 2 Mio. Euro vor etwa einem Jahr und den nunmehr bereitgestellten Mitteln soll das 3000 Quadratkilometer große Observatorium in den kommenden zwei Jahren mit neuen Detektorkomponenten ausgestattet werden, um Antworten auf neu
entstandene Forschungsfragen zu geben.

„Unser ambitioniertes Ziel ist es, mit den auch in Wuppertal entwickelten Detektoren erstmals Himmelskarten über die Herkunftsrichtung verschiedener Teilchensorten zu erstellen, etwa von Wasserstoff- und Kohlenstoffkernen, um so die Quellen der Strahlung
im Universum zu identifizieren und die dort ablaufenden Beschleunigungsmechanismen zu verstehen“, sagt Kampert.Beim IceCube Observatorium steht die Beobachtung hochenergetischer Neutrinos im Zentrum des Interesses. Sie ermöglichen – komplementär zu Licht und geladenen Teilchen – weitere Erkenntnisse zur Herkunft und zu Erzeugungsmechanismen kosmischer Strahlung.

Mit der Entdeckung hochenergetischer Neutrinos durch IceCube erscheint diese Vision nun realistisch. Außerdem werden mit IceCube eine Vielfalt weiterer fundamentaler Fragen der Teilchen- und Astroteilchenphysik bearbeitet. So sind die Wuppertaler Physiker
speziell auch am Nachweis von Überresten des Urknalls interessiert und ganz neuartigen Teilchen, die nicht in unser bisheriges Schema der Teilchenphysik passen. Erst im letzten Jahr konnten die Wuppertaler weltweit führende Ausschlussgrenzen für die seit langem
vermuteten magnetischen Monopole präsentieren.

Mit dem KATRIN-Experiment („KArlsruhe TRItium Neutrino“) soll die Masse der Neutrinos bestimmt werden. „Das Neutrino ist das einzige beobachtete Elementarteilchen, dessen Masse wir nicht kennen und auch nicht einfach erklären können,“ so Helbing. Die
Wuppertaler Arbeiten umfassen federführende Hardwarebeiträge für das eigenständige Kalibrations- und Monitor-System und die Durchführung von dezidierten Messungen im Rahmen der Inbetriebnahme des Experiments mit Tritium.

Die Zuwendung für die drei Projekte beinhaltet neben Investitionsmitteln auch Personalmittel, mit denen Doktorandinnen und Doktoranden an der Bergischen Universität beschäftigt werden. „Neben den umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
leisten wir somit dank der Zuwendung des Bundesministeriums auch einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Studierenden und zur Nachwuchsförderung in der internationalen Forschung“, so Prof. Kampert.
http://auger.uni-wuppertal.de
http://www.auger.org
http://icecube.wisc.edu
https://www.katrin.kit.edu

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Bergische Universität geht - oder besser - fährt beim neuen Master-Studiengang „Public Interest Design“ neue Wege. Ein Bus wird zum Uni-Hörsaal.

Wuppertal, 27.06.2017 - Auch dieses Semester richtet der neue Master-Studiengang „Public Interest Design“ der Bergischen Universität Wuppertal die Vortragsreihe „Public Positions“ aus. Ausgewählte Referentinnen und Referenten berichten über ihre Projekte aus den Themengebieten Partizipation, urbane Transformation und Stadtentwicklung. Anders als sonst werden die Vorträge in diesem Semester mobil in einem Bus gehalten. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 29. Juni. Sven Quadflieg (Hochschule für bildende Künste Hamburg) spricht dann über „Die Ästhetik politischer Proteste im urbanen Raum“. Abfahrt ist um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Historischen Stadthalle:

http://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/ansicht/detail/27/juni/2017/artikel/linienbus-wird-zum-hoersaal-vortragsreihe-public-positions.html

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Am Montag, 3. Juli, eröffnet die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der Bergischen Universität die Ausstellung „INNENstadt“ im Forum der Sparkasse Wuppertal, Islandufer 15.

Wuppertal, 26.06.2017 - Unter dem Titel „Die Stadt als Interieur“ haben Studierende an einer Reihe von Untersuchungen zum städtischen Raum gearbeitet. Die Ausstellungseröffnung beginnt um 18.30 Uhr mit Grußworten von Patrick Hahne, Vorstandsmitglied der Sparkasse Wuppertal, Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Dekan Prof. Dr.-Ing. Felix Huber und Prof. Dr. Christoph Grafe (Lehr- und Forschungsgebiet Architekturgeschichte und -theorie):

http://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/ansicht/detail/26/juni/2017/artikel/innenstadt-oeffentliche-raeume-in-der-elberfelder-innenstadt.html

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Die Ü55-Forschertage in der Bergischen Universität beginnen im September: Ab sofort anmelden!

Wuppertal, 20.06.2017 - Für alle Bürgerinnen und Bürger in der Bergischen Region veranstaltet die Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal am 14. und 15. September (jeweils von 10.15 Uhr bis 17 Uhr) die Ü-55-Forschertage. Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung in den Jahren 2014 und 2015 bieten Uni-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder Vorlesungen, Schnupperkurse und Führungen an sowie die Ausstellung „Kreativwerkstatt evangelische Religionspädagogik“.

Die Veranstaltungen für über 55-Jährige – aber auch für interessierte jüngere Bürgerinnen und Bürger – sind kostenlos; eine Anmeldung ist ab sofort unter www.wuppertal-live.de möglich.

Als Vorlesungen stehen u. a. auf dem Programm: „Ein Streifzug durch das Wuppertal der 50er Jahre“, „Der politische Terror in Frankreich“, „Martin Luther und die Juden“, „Verständlichkeit von Gesetzestexten“, „Ritter, Räuber und Revolutionäre“, „Die Sehnsucht
des Menschen nach Göttlichkeit“, „Geheimsprachen“, „Das Musiktheaterarchiv inWuppertal“, „Bankengeschichte“, „1967 als Schaltjahr des Pop“ oder „Die Brüder Grimm und die Politik“.

Das Sprachlehrinstitut bietet Schnupperkurse in Englisch, Spanisch, Chinesisch und Niederländisch an. Es gibt einen Historischen Spaziergang mit dem Uniarchivar Dr. Joachim Studberg, eine Bibliotheksführung mit Blick über Wuppertal und – unter dem Motto
„Unterwelt der Bergischen Universität“ – eine Führung durch den Medienkanal im Grifflenberg. Der Medienkanal verbindet die Uni-Gebäude unterirdisch und ermöglicht so die Versorgung der Hochschule mit den „Medien“ Gas, Strom, Wasser und Fernwärme.
Das detaillierte Programm und weitere Informationen unter www.transfer.uni-wuppertal.de
Kontakt: Uwe Blass - Wissenschaftstransferstelle - Telefon 0202/439-2346 - E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Abi, und was dann? Am 22. Juni findet ein langer "Beratungs-Abend" für Studieninteressierte statt.

Wuppertal, 14.06.2017 - Um Abiturienten und Oberstufenschüler bei ihrer Studienwahl zu unterstützen, veranstaltet die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Bergischen Universität Wuppertal von 17 bis 20 Uhr einen llangen "Berastungs-Abend".
Von 17 bis 20 Uhr beraten Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Studieninteressierte zu den Fragen: Was kann ich studieren? Wie bewerbe ich mich? Wie schreibe ich mich ein? Wie finanziere ich mein Studium? Veranstaltungsort ist das Gebäude B (Ebenen 5 und 6
sowie Vorplatz) auf dem Campus Grifflenberg, Gaußstraße 20.

Kurz vor Ablauf der Bewerbungsphase für zulassungsbeschränkte Studiengänge am 15. Juli können sich alle Studieninteressierten umfassend über Studienmöglichkeiten informieren und all ihre Fragen rund um ein Studium an der Bergischen Universität
Wuppertal klären.

Im „Speakers Corner“ gibt es 15-minütige Vorträge u. a. des Akademischen Auslandsamts, der Klassischen Philologie (Latein/Griechisch), der Germanistik, vom Maschinenbau, der Romanistik und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Darüber hinaus finden
Vorträge zur Studienwahl, zum Studieren mit der Perspektive Lehramt und zur Studienplatzbewerbung statt.

Als Ansprechpartner stehen an Infoständen unter anderem zur Verfügung: Dozentinnen und Dozenten aus den Fakultäten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung, des Hochschul-Sozialwerkes, des BAföG-Amts und der Universitätsbibliothek sowie Vertreter des Hochschulsports, der Sommer-Uni, des Sprachlehrinstituts und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). www.zsb.uni-wuppertal.de

Der lange Beratungsabend findet zeitgleich an vielen Universitäten und Fachhochschulen in ganz NRW statt.
Kontakt: Dr. Christine Hummel - Leiterin der Zentralen Studienberatung - Telefon 0202/439-2595 - E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Wuppertal, 13.06.2017 - Kunststudierende präsentieren bei einer Vernissage am 21.06. ihre Werke im Gebäude 1 - Ebene 13 (Zugang über die Fuhlrottstraße). Titel der Ausstellung: "Sreenshot". Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Video und Installation werden von Kunststudierenden der Bergischen Universität bei der Vernissage gezeigt. Beginn: 18.30 Uhr. Bis zum 19. Juli bieten die Studierenden auf Anfrage auch Führungen durch ihre Ausstellung „Screenshot“ an.

Weitere Infos: http://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/ansicht/detail/13/juni/2017/artikel/screenshot-kunststudierende-zeigen-ihre-arbeiten-3.htm

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Wuppertal, 10.06.2017 - Namen sind Nachrichten: Neuer Professor für Allgemeine Soziologie Dr. Mark Lutter ist neuer Professor für Allgemeine Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Zuvor war Prof. Dr. Mark Lutter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln tätig. Der 40-Jährige studierte an der Universität Duisburg-Essen Sozialwissenschaften mit der Fachrichtung Soziologie, Psychologie und im Schwerpunkt Forschungsmethoden und Statistik.

Danach ging er als Doktorand an die „International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy“ (Köln). Von 2009 bis 2014 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG und übernahm dort im Februar 2014 nach Gastaufenthalten an der Harvard University, an der ETH Zürich und am Institut d’études politiques de Paris eine Forschungsgruppenleitung.

Prof. Lutters Forschungsschwerpunkte sind u.a. Wirtschafts- und Marktsoziologie, Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheit, politische Soziologie, Organisationssoziologie sowie Netzwerkforschung. Sein Hauptinteresse gilt Phänomenen der Soziologie des Marktes und der soziologischen Erklärung von Erfolg und Ungleichheit. Er befasste sich in abgeschlossenen Forschungsarbeiten zum Beispiel mit den gesellschaftlichen Bedingungen für wirtschaftlichen Erfolg und Karriereverläufen in der Filmindustrie und in der Wissenschaft.

www.sociology.uni-wuppertal.de
Kontakt:
Prof. Dr. Mark Lutter
Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften Telefon 0202/439-2168
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hofaue 75 | 42103 Wuppertal
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