V.l.: Prof. Dr. med. Marc D. Piroth (Chefarzt Strahlentherapie und Radio-Onkologie), Dr. med. Birgit Kreilkamp (Oberärztin Onkologie), Prof. Dr. med. Markus Fleisch (Chefarzt Landesfrauenklinik) und Dr. med. Philip Hepp (leitender Oberarzt Landesfrauenklinik). V.l.: Prof. Dr. med. Marc D. Piroth (Chefarzt Strahlentherapie und Radio-Onkologie), Dr. med. Birgit Kreilkamp (Oberärztin Onkologie), Prof. Dr. med. Markus Fleisch (Chefarzt Landesfrauenklinik) und Dr. med. Philip Hepp (leitender Oberarzt Landesfrauenklinik). Foto: Helios Klinikum

Erstes gynäkologisches Krebszentrum im Städtedreieck

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat der Landesfrauenklinik des Helios Klinikums eine hohe Qualität bei der Behandlung von Krebspatientinnen bescheinigt. Die Fachabteilung ist nun als „Gynäkologisches Krebszentrum“ zertifiziert.

Wuppertal - 21.01.2019 - „Im Team arbeiten wir hier jeden einzelnen Tag daran, krebserkrankten Frauen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen“, sagt Prof. Dr. med. Markus Fleisch. Der Direktor der Landesfrauenklinik am Helios Universitätsklinikum Wuppertal sieht das nun verliehene Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Bestätigung dieses Engagements. Damit gibt es unter seiner Leitung erstmals ein zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum im Bergischen Städtedreieck.

Die Landesfrauenklinik unterzog sich in den vergangenen Wochen und Monaten einer genauen Prüfung (Audit) durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft arbeitet.

Die Zertifikate der Deutschen Krebsgesellschaft gelten als die Qualitätsnachweise mit dem höchsten Anspruch – insbesondere mit Blick auf die geforderte Ausstattung, die fachübergreifende Zusammenarbeit und die für die Zertifizierung notwendigen recht hohen Patientenzahlen. „Wir sind sehr froh, dass wir den strengen Kriterien ohne jegliche Einschränkung gerecht werden konnten“, so Prof. Fleisch.

Bestandteil der Prüfung war unter anderem ein zweitägiger Vor-Ort-Termin, der dazu diente, die fachlichen, strukturellen und personellen Voraussetzungen und medizinischen Abläufe unter die Lupe zu nehmen, die für eine Erteilung des Zertifikats unabdingbar sind.

Im abschließenden Auditbericht heben die Prüfer auch die gut etablierten Strukturen der bereits DKG-zertifizierten Organkrebszentren hervor, auf die auch das Gynäkologische Krebszentrum zugreifen kann. Bislang gibt es am Helios Universitätsklinikum Wuppertal ein Brustkrebszentrum, ein Darmkrebszentrum, ein Hautkrebszentrum, ein Lungenkrebszentrum und ein Pankreaskarzinomzentrum.

Positiv fällt im Bericht von OnkoZert die universitäre Aufstellung des Hauses ins Gewicht, ebenso die „exzellente Fachexpertise“, die von der Kernklinik und den Kooperationspartnern in das Gynäkologische Krebszentrum eingebracht werde. Prof. Fleisch als Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums ist zudem im letzten Jahr auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Gynäkologische Krebserkrankungen der Universität Witten/Herdecke berufen worden.

„Gemeinsam mit dem ebenfalls zertifizierten Brustzentrum an der Landesfrauenklinik mit Sektionsleiterin Frau Prof. Bjelic-Radisic finden Patientinnen aus Wuppertal und der Umgebung hervorragende Voraussetzung in Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen der Frau“, so Prof. Dr. Markus Fleisch.

Allgemein gilt: Für die Patientinnen ist die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft und der damit verbundene Nachweis einer bestimmten Höhe von Fallzahlen, sowie einer Struktur- und Prozessqualität ein klarer Indikator für gute medizinische Qualität – dies betonen aktuell auch immer wieder die Krankenkassen.

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