Porträt von Else Lasker Schüler - gemalt von Lene Schneider-Kainer Porträt von Else Lasker Schüler - gemalt von Lene Schneider-Kainer

Forscher beleuchten Schaffen von Else Lasker-Schüler

Ringvorlesung zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler: Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland beleuchten das Werk der Wuppertaler Dichterin, die in diesem Jahr 150. Jahre alt würde.

Wuppertal, 03.04.2019 - 2019 feiert die Stadt Wuppertal den 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler. Die am 11. Februar 1869 in Elberfeld geboren deutsch-jüdische Dichterin entwickelte sich zu einer bedeutenden Vertreterin der klassischen Moderne. Ihrem literarischen und bildkünstlerischen Werk widmet die Bergische Universität jetzt eine eigene Ringvorlesung.

Zwölf Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland beleuchten dabei ganz unterschiedliche Aspekte – von den biografischen Erzählungen der Schriftstellerin über die Orient-Thematik in ihren Arbeiten bis zu ihrer Freundschaft mit Gottfried Benn. „Wir wollen einen Überblick vermitteln und gleichzeitig unterschiedliche Forschungsaktivitäten der Universität vorstellen“, umreißt Prof. Dr. Gabriele Sander von der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften die Zielsetzung. „Ansprechen wollen wir damit ausdrücklich ein breites Publikum, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind also herzlich willkommen“, betont die Wissenschaftlerin, die die Vortragsreihe gemeinsam mit Dr. Antonius Weixler organisiert.

Die Ringvorlesung unter dem Titel „Maschentausendabertausendweit“ startet am 10. April mit einem Vortrag zum lyrischen Werk Else Lasker-Schülers. Die Vorträge finden jeweils mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr im Hörsaal 12 statt (Bergische Universität, Gebäude L, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal). Der Eintritt ist frei. 

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