Ralf Moeller (l.) neben Hauptdarsteller Russell Crowe im Kino-Hit "Gladiator" Ralf Moeller (l.) neben Hauptdarsteller Russell Crowe im Kino-Hit "Gladiator" Foto: Universal Pictures

Heldentod als Gladiator macht Ralf Moeller unsterblich

Der Heldentod in im Leinwand-Epos „Gladiator“ (Regie: Ridley Scott) hat Ralf Moeller unsterblich gemacht. Im "Hand aufs Herz"-Interview spricht er u.a. über seine Hollywood-Karriere und seine Träume.

Aus unserer Mai-Print-Ausgabe - Wuppertal, 11.05.2018 - Kaum ein Schauspieler träumt nicht von einer Hollywood-Karriere. Sein Traum ist aber wahr geworden. Er hat es aus eigener Kraft geschafft. Ralf Moeller, Ex-Bodybuilder und ehemaliger „Mr. Universum“, steht jetzt mit den ganz Großen vor der Kamera. Nach ein paar kleineren Rollen im deutschen Fernsehen stieg er 1992 in den Flieger nach Los Angeles. Im Gepäck: Willensstärke und Selbstbewußtsein. Sein Heldentod als Gladiator neben Oscarpreisträger Russel Crowe im gefeierten Leinwand-Epos „Gladiator“ (2000) machte ihn unsterblich. Spätestens seitdem ist Ex-Bademeister Ralf Moeller selbst ein gefragter Filmstar und schwimmt nunmehr auf der Erfolgswelle.

Peter Pionke hat den sympathischen, muskelbepackten 1,96 Meter großen Hünen interviewt.

DS: Seit 1992 leben Sie in Los Angeles und sind dort erfolgreich. Waren Sie sich da vorher so sicher oder haben Sie ganz einfach nur gepokert?

Ralf Moeller: „Ich war ja in den 80er Jahren schon ein paar Mal als Bodybuilder in Los Angeles. Nachdem ich dann meine erste kurze Rolle im Duisburg-Tatort „Gebrochen Blüten“ mit Götz George hatte und auch in zwei „Cyborg“-Filmen mit Jean Claude van Damme und in „Universal Soldier“ mit Star-Regisseur Roland Emmerich mitgespielt hatte, habe ich mich 1992 entschieden, mit der Familie nach Amerika zu gehen.“

DS: War das eine spontane Aktion ohne Netz und doppelten Boden?

Ralf Moeller: „Überhaupt nicht. Ich habe nicht einfach alle Brücken hinter mir abgerissen. Ich war damals noch Schwimmmeister bei der Stadt Recklinghausen und habe mich erst einmal beurlauben lassen. Ich hatte damals auch schon meine Werbeverträge, z.B. bei Maredo und bei der Karstadt-Sport-Marke Alex. Mich hat keiner herübergerufen und gesagt: Hallo, Ralf Moeller, wir warten auf Dich! Mir war klar: Ich hatte nur eine Chance, in Amerika als Schauspieler Fuß zu fassen, wenn ich dort auch lebte und die Sprache beherrschte.“

DS: Welche Rolle hat Ihr Body und ihre imposante Erscheinung damals gespielt?

Ralf Moeller: „Es hat mir am Anfang schon geholfen, dass ich 1986 Bodybuilding-Weltmeister und „Mr. Universum“ geworden war. Ich war dadurch auf der ganzen Welt bekannt. Das hat natürlich das Film-Studio dazu bewegt, mich für „Universal Soldier“ zu besetzen. Damals hatte ich ja noch keine Schauspielschule von innen gesehen. Mit intensiven Schauspiel- und Sprech-Unterricht habe ich erst später begonnen.“

DS: Würden Sie diesen Schritt heute noch einmal genauso vollziehen?

Ralf Moeller: „Auf jeden Fall. Ich würde aber aus heutiger Sicht viel früher damit beginnen, die englische Sprache zu lernen. Ich war in der Schule in Sprachen nicht sonderlich gut. Und ich habe dann auch erst mit Ende 20 intensiv Englisch-Unterricht genommen. Inzwischen spreche ich die Sprache natürlich sehr gut. Es ist viel leichter, eine Rolle zu spielen, wenn man die Sprache, in der der Film gedreht wird, perfekt beherrscht.“

DS: Ist denn auch in amerikanischen Produktionen Ihre Stimme zu hören?

Ralf Moeller: „Grundsätzlich ja. Die Amerikaner wollen, dass man selbst spricht. Erstaunlicherweise werde ich bei amerikanischen Produktionen, die auf den deutschen Markt kommen, des öfteren synchronisiert. In der deutschen Fassung von ‚Gladiator‘ hat mich beispielsweise Reiner Schöne gesprochen. Das lag aber daran, dass ich zum Zeitpunkt der Synchronisation bereits für einen anderen Film vor der Kamera gestanden habe und unabkömmlich war. Sonst hätte ich das natürlich selbst gemacht.“

DS: Deutsche Schauspieler tun sich – von wenigen Ausnahmen abgesehen – in Hollywood sehr schwer. Wo liegen die Gründe aus Ihrer Sicht dafür?

Ralf Moeller: „Es gibt wirklich nur eine Handvoll deutschsprachiger Schauspieler, die sich in Hollywood durchgesetzt haben. Thomas Kretschmann ist so einer oder auch Til Schweiger. Christoph Waltz stellt die ganz große Ausnahme dar. Er hat sogar zwei Oscars gewonnen. Dann gibt es noch Udo Kier, Jürgen Prochnow oder Armin Müller-Stahl. Es werden einfach mehr Kollegen aus Ausstralien und England gecastet. Deutsche Schauspieler sind ja aufgrund unserer Geschichte und unseres Akzents jahrelang nur als Bösewichter besetzt worden. Ich hatte das Glück, dass ich in der Serie ‚Conan‘, die in 80 Ländern lief, endlich einmal den Guten spielen konnte.“

DS: Hatten Sie eigentlich am Set von ‚Gladiator‘ viel Kontakt mit Super-Star Russell Crowe?

Ralf Moeller: „Ja, klar. Daraus ist eine langjährige Freundschaft entstanden. Er besucht mich, wenn er in L.A. ist. Und ich war auch schon auf Geburtstagsfeiern seiner Kids. Er ist ein begnadeter Schauspieler und ich bin ihm auch sehr dankbar, dass er mich in seiner Dankesrede für den Oscar, den er für ‚Gladiator‘ erhalten hat, namentlich erwähnt hat.“

DS: Kann man sagen, dass Sie in der Rolle das Gladiators Hagen in dem Leinwand-Epos „Gladiator“ international den Durchbruch geschafft haben?

Ralf Moeller: „Auf jeden Fall. Der Film hat fünf Oscars bekommen und ist inzwischen ein Klassiker wie 'Ben Hur'. In Australien, Frankreich oder England, überall werde ich auf den Film und meine Rolle als Hagen angesprochen. Und selbst Russell Crowe, der so tolle Rollen in seiner Karriere gespielt hat, wird immer der Gladiator bleiben.“

DS: Wie haben Sie sich eigentlich auf die Rolle des Gladiators Hagen vorbereitet?

Ralf Moeller: „Wir haben in Marokko und Malta gedreht. Dort hat uns die große Hitze zu schaffen gemacht. Wir haben zum Teil 12 bis 15 Stunden am Tag gearbeitet. Für mich dauerten die Dreharbeiten 3,5 Monate. Es gab viele Kampfszenen. Dafür mussten wir körperlich fit sein. Deshalb hatten wir am Set in Marokko und Malta auch ein eigenes Fitness-Studio. Und da habe ich auch regelmässig trainiert.“

DS: Da gab es zum Teil sehr heftige Kampfszenen. Hatten Sie da auch ein Double?

Ralf Moeller: „Ich habe alles selbst gespielt, sogar die Szene, als der Kampfwagen haarscharf über uns hinwegflog. Es gibt natürlich Filme, in denen es extrem gefährliche Szenen gibt, z.B. Sprünge aus größeren Höhen, dann muss schon aus Versicherungsgründen ein Stuntman einspringen.“

DS: Aufgrund Ihrer Vorgeschichte als „Mr. Universum“ stellen Sie in der Regel Charaktäre dar, die körperlich sehr präsent sind und nicht die verletzlichen, emotionale Typen. Fühlen Sie sich da in eine Schublade gesteckt?

Ralf Moeller: „Auf keinen Fall. Ich habe ja auch schon in Komödien mitgespielt. Und in dem Film „Haialarm auf Mallorca“, mit 6,5 Millionen Zuschauern die erfolgreichste RTL-Filmproduktion überhaupt, konnte ich als Hauptdarsteller auch meine emotionale und komödiantische Seite zeigen. Ich fand nur den Titel des Filmes nicht besonders glücklich. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte wie geplant ‚Megalodon‘ geheißen.“

DS: „Haialarm auf Mallorca“ ist von einigen Kritikern verrissen worden. Trifft Sie das sehr?

Ralf Moeller: „Nein, das tangiert mich nicht. Mir geht es darum, Filme zu machen, die unterhalten. Und der Film hat sehr vielen Menschen gefallen. Es gibt immer Leute, die von Berufs wegen kritisch sind. Dass wir für RTL keinen Klassiker von Shakespeare verfilmen würden, dürfte jedem klar sein. Es wird immer Menschen geben, die mich nicht mögen oder meine Arbeit nicht würdigen. Das lasse ich nicht zu nah an mich herankommen. Sonst wäre ich Schwimmmeister in Recklingausen geblieben.“

DS: Wie ist das denn zu verstehen?

Ralf Moeller: „Es gibt in Deutschland sehr viel Neid. Die Amerikaner sagen: ‚Du bist ein toller Typ, Du hast eine geile Harley und eine tolle Lederjacke.‘ Jetzt kann man natürlich sagen, die Amis seien oberflächlich. Okay. Man hört aber doch lieber Nettigkeiten. Komplimente kennen wir in Deutschland gar nicht. Hier denken viele: ‚Was für ein tolles Motorrad, warum habe ich das nicht‘?“

DS: Wenn Ihnen eine Rolle als Tatort-Kommissar angeboten würde, wäre das für Sie eine Überlegung wert?

Ralf Moeller: „Das würde ich gerne machen. Es wäre auch zeitlich kein Problem, das sind ja nur zwei Folgen im Jahr. Ich wäre sicher ein ganz anderer Typ von Kommissar. Aber ich mache mir da keine Illusionen. Die Entscheider bei der ARD nehmen doch lieber Schauspieler, die vom Theater kommen.“

DS: Gibt es eigentlich echte, tiefen Freundschaften in der Glamourwelt von Hollywood?

Ralf Moeller: „Die gibt es. Mit Arnold Schwarzenegger bin ich schon seit 36 Jahren befreundet. Sylvester Stallone kenne ich auch schon seit 1995. Und auch Roland Emmerich ist seit langem ein guter Freund.“

DS: Machen Sie eigentlich immer noch mit Arnold Schwarzenegger Motorrad-Touren über die berühmte Route 66?

Ralf Moeller: „Wir fahren immer noch, wenn es die Zeit zulässt. James Cameron, Regisseur von ‚Titanic‘, ist dann auch oft dabei. Das macht einen Riesenspaß.“

DS: Rennen Sie immer noch die Santa Monica Stairs Huckepack mit einem Trainingspartner rauf und runter?

Ralf Moeller: „Die Treppen sind aber nur ein Part des Trainingsprogramms von Arnold und mir. Wir trainieren nach wie vor im Gold Gym mit Gewichten. Wir fahren jeden morgen mit dem Rad zum Training. Das sind so 15 Meilen. Danach geht es zum Frühstück ins Café Rose oder Vermont-Hotel. Aber gegenseitig auf die Schulter nehmen wir uns auf den Santa Monica Stairs nicht mehr.“

DS: Für welchen Film stehen Sie demnächst vor der Kamera?

Ralf Moeller: „Es laufen gerade die Vorbereitungen für den Thriller ‚Au Pair‘, das ist eine große internationale Produktion. Wir drehen ab Oktober in Salzburg.“

DS: Sylvester Stallone hat ja ganz schön an sich herumschnippeln lassen. Kämen Schönheitsoperationen auch für Sie in Frage?

Ralf Moeller: „Absulut nicht! Jede Falte ist hart erkämpft. Clint Eastwood ist 88 und der sieht immer noch gut aus - ohne Schönheitsoperation. Gerade bei Männern verstehe ich das nicht. Warum etwas tun, was gegen die Natur ist? Du kannst im Film jemand älter erscheinen lassen durch ein spezielles Make up, aber verjüngern kann man keinen. Die Ergebnisse solcher Eingriffe sehen doch immer etwas grotesk aus. Aber ob Schönheits-OP oder nicht bleibt natürlich jedem selbst überlassen.“

DS: Also haben Sie gar keine Probleme mit dem Älterwerden?

Ralf Moeller: „Wirklich nicht. Nichts ist für immer, das weiß ich doch. Ich bin nun einmal in einem reifen Alter und dementsprechend wird man auch gecastet. Ich kann vielleicht noch einen Endvierziger spielen, aber keinen 20- oder 30jährigen Liebhaber mehr. Das macht aber auch nichts. Dann spiele ich eben den älteren Liebhaber und - wenn es sein muß - eben auch einen Großvater - aber einen fitten Opa.“

DS: Viele Film- oder Fernsehschauspieler verspüren irgendwann den großen Drang, sich auf die Bühne zu stellen und Theater zu spielen. Wäre das auch für Sie eine Option?

Ralf Moeller: „Eigentlich habe ich da keine Ambitionen. Aber warum eigentlich nicht, ich könnte beispielsweise im ‚Jedermann’ den Teufel spielen.“

DS: Sie sind ja auch das Idol vieler Kids, was geben Sie denn denen mit auf den Lebensweg?

Ralf Moeller: „Ganz einfach: Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren. Als ich noch Schwimmmeister war, hatten von zehn Kindern zwei Übergewicht. Heute ist es leider umgekehrt. Das liegt daran, dass immer mehr Süßes gegessen und immer mehr Zeit mit Spielen am Computer verbracht wird. Ein echtes Problem. Ich bin als Jugendlicher in der Badezeit im Rhein-Herne-Kanal schwimmen gewesen. Wir waren ständig draußen. Dafür trainieren jetzt aber viele ältere Menschen im Fitness-Studio, um in Form zu bleiben.“

DS: Wie sieht denn gesunde Ernährung á la Ralf Moeller aus?

Ralf Moeller: „Wenig Zucker, viel Obst und Gemüse, Fisch, Geflügel und Fleisch in Maßen. Ich esse mehr und mehr pflanzliche Produkte. Es gibt z.B. ganz tolle, leckere vegetarische Burger. Elefanten und Nashörner sind ja auch reine Pflanzenfresser und trotzdem stark. Einfach mal abends die Chips und die Cola weglassen. Meine Formel: Low Carb und High Protein.“

DS: Was würden Sie einer jungen deutschen Schauspielerin oder einem Schauspieler raten, die in Hollywood ihr Glück versuchen wollen?

Ralf Moeller: „Wer wild entschlossen ist, in Amerika Filmkarriere zu machen, der muss wissen, das der Weg sehr steinig ist. Man braucht zunächst einmal eine Green-Card. Außerdem muß einem klar sein, dass drüben die Besten der Besten Schlange stehen und die Schauspieler aus der dritten und vierten Reihe immer noch Weltklasse sind. Grundvoraussetzung ist eine sehr gute Schauspielausbildung und man muß fließend Englisch sprechen können. Die meisten schaffen den Durchbruch nicht und kehren dann enttäuscht wieder nach Deutschland zurück.“

DS: Sie haben vieles in Ihrem bisherigen Leben richtig gemacht. Gibt es etwas, was Sie bereuen?

Ralf Moeller: „Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden. Mir geht es gut. Ich fühle mich in Amerika und Deutschland wohl. Mit meinen Töchtern und mit meiner Frau Annette, von der ich getrennt lebe, habe ich ein gutes Verhältnis. In 59 Lebensjahren macht man sicher auch Fehler. Und ich habe bestimmt auch mal Sachen gesagt, die besser nicht gesagt hätte.“

DS: Seit 2014 haben Sie neben der deutschen auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Damit ist Donald Trump jetzt auch Ihr Präsident. Wie gut können Sie damit leben?

Ralf Moeller: „Donald Trump ist kein Präsident, wie man ihn sich vorstellt. Er ist nicht staatsmännisch wie viele seiner Vorgänger. Er ist ein Businessman. Und genauso gibt er sich auch. Er twittert munter herum, wofür auch schon jede Menge Kritik einstecken musste. Auf der anderen Seite, versucht er das, was er vor der Wahl versprochen hat, jetzt auch Zug um Zug umzusetzen. Normalerweise lässt man sich ja gern neben einem Präsidenten fotografieren, bei Trump ist das anders.“

DS: Ihre Initiative "Starke Typen“ soll Kindern aus sozialen Brennpunkten ein positives Lebensgefühl und nach Möglichkeit einen Ausbildungsplatz bescheren. Wie funkioniert das?

Ralf Moeller: "Wir bringen Hauptschüler, deren Bewerbungen aufgrund ihrer Schulnoten in den Personalabteilungen der Unternehmen gleich im Papierkorb landen würden, mit Unternehmern und somit potentiellen Arbeitgebern zusammen. Der direkte Kontakt und die intensiven Gespräche miteinander führen oft dazu, dass die Firmen-Chefs bei den Hauptschülern ungeahnte Talente und Fähigkeiten entdecken. Auf diese Weise hat schon so mancher seinen Ausbildungspatz erhalten.“

DS: Vielen Dank für das spannende, unterhaltsame Gespräch.

 

Vita

Ralf Moeller wurde am 12.01.1959 als Ralf Rudolf Möller in Recklinghausen geboren. Nach der Schule machte er eine Ausbildung als Schwimm-Meister und Schwimmlehrer. Seinen Wehrdienst leistete er von 1979 bis 1981 beim Pipelinepionierbataillon 840 in Wuppertal-Elberfeld ab. Er ist Obergefreiter der Reserve.

Als Sport betrieb er u.a. Boxen, Kugelstoßen und Diskuswerfen. Moeller wechselte aber schließlich zum Bodybuilding. Seine Erfolge: 1984: Deutscher Meister - 1986: Mr. Universum - 1988: Mr. Olympia. Im Juni 1989 beendete er seine Bodybuilding-Laufbahn.

1988 bekam Ralf Moeller im Duisburg-Tatort „Gebrochene Blüten“ mit Götz George und Eberhard Feik seine erste Fernseh-Rolle. Es folgten Auftritte in Cyborg (1989) und in Roland Emmerichs „Universal Soldier“ mit Dolph Lundgren und Jean-Claude van Damme. In der TV-Serie „Conan der Abenteurer“ (1997-1998), die in 80 Ländern ausgestrahlt wurde, spielte er die Hauptrolle. Sein bislang größter Erfolg: Er spielte den Gladiator Hagen in Ridley Scotts „Gladiator“ (2000) an der Seite von Oscargewinner Russel Crowe, Joaquin Phoenix und Richard Harris. 2002: „Scorpion King“. 2003 übernahm Ralf Moeller die Hauptrolle in der erfolgreichen RTL-Eigenproduktion „Haialarm auf Mallorca“. Insgesamt spielte er bislang in mehr als 50 Kino- und TV-Filmen mit.

Ralf Moeller hat mit seiner Frau Annette, von der getrennt lebt, zwei Töchter. Er wohnt in Los Angeles und besitzt neben dem deutschen auch einen amerikanischen Paß. Er engagiert sich u.a für die Initiative „Starke Typen“, „Dolphin Aid“ und den „Weißen Ring“. Gerade erst wurde der NRW-Verdienstorden-Träger Ralf Moeller von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Ehren-Kommissar ernannt.

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