So sah der Elberfelder Bahnhof um 1865 aus So sah der Elberfelder Bahnhof um 1865 aus Foto: Initiative Baudenkmal Döppersberg

Initiative Baudenkmal Döppersberg übergibt Petition!

Die Initiative Baudenkmal Döpperberg kämpft weiter dafür, dass die Fassade Historisches Bahnhofsgebäude Elberfeld wieder in den ursprünglichen Zustand mit Rundbogen-Fenstern versetzt wird und übergibt jetzt ein e Petition an Oberbürgermeister  Andreas Mucke.

Wuppertal, 05.12.2017 - Die Petition der 'Initiative Baudenkmal Döppersberg' hat den Titel: 'Denkmalgerechte Rekonstruktion eines Juwels der frühen Industriekultur'. Am Freitag (08.12.) um 12 Uhr werden die Unterschriften an OB Mucke übergeben.
Übergabe der Unterschriften an den Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal.

Die Initiative veröffentlicht folgende Presseerklärung:

"An diesem Tag wird die Initiative Baudenkmal Döppersberg Herrn Oberbürgermeister Andreas Mucke das Ergebnis unserer Petition präsentieren und ihm 7 .650 Unterschriften (Stand 4.12.2017) übergeben.

Die Petition richtet sich an:
Herrn Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Herrn Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG NRW
Herrn Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
den Rat der Stadt Wuppertal

7 .650 Bürgerinnen und Bürger setzen sich mit Ihrer Unterschrift dafür ein, dass die Wiederherstel-lung der Fassade des ältesten noch erhaltenen deutschen Bahnhofsgebäudes in Anlehnung an die Originalfassade von 1848 mit Rundbogenöffnungen im Erdgeschoss erfolgt. Sie sprechen sich für eine Sanierung aus, die dem Stellenwert dieses architektur- und eisenbahnhistorisch einmaligen Gebäudes aus der Zeit des Klassizismus gerecht werden soll.

Die Ratsmehrheit der Stadt Wuppertal hat trotz mehrfacher Apelle gegen eine historisch korrekte Ausführung gestimmt. Damit hat der Rat die einmalige Chance vertan, das kulturelle Erbe der Stadt an diesem wichtigen Ort der frühen Eisenbahn- und Industriekultur für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wuppertal für die Zukunft zu bewahren.

Die Außenwirkung der Stadt wird mit der vom Rat favorisierten Variante deutlich Schaden nehmen. Es zeichnet sich ab, dass ein nationales Denkmal von höchstem bauhistorischen Rang - und damit auch ein Alleinstellungsmerkmal für Wuppertal - für immer verloren gehen wird.

Dr. Florian Baltzer - Sprecher der Initiative Baudenkmal Döppersberg

Hofaue 75 | 42103 Wuppertal
| 0202 75 89 03-30
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