Hans-Jürgen Hiby mit einer seiner Skulpturen Hans-Jürgen Hiby mit einer seiner Skulpturen Foto: Thomas Sänger

Künstler Hans-Jürgen Hiby expandiert

In seinem Alter lassen viele den "Lieben Gott einen guten Mann sein" und ziehen sich in ihren Ohrensessel zurück. Ganz anders der Wuppertaler Künstler Hans-Jürgen Hiby - er expandiert!

Wuppertal, 11.02.2018 -  Der 76 Jahre alte Wuppertaler bezeichnet sich selbst als organischen Bildhauer. Mit Hilfe von Kettensägen schafft er aus Baumstämmen Skulpturen für die Ewigkeit. Statt kürzer zu treten, hat er jetzt sein Atelier in Nächstebreck sogar vergrößert. Der sympathische Bildhauer: "Mein Sohn Heiko ist Glas-Künstler und hatte seine Werkstatt in meinen Gebäudekomplex. Er ist jetzt aber umgezogen. Jetzt nutze ich die frei gewordenen Räumlichkeiten selbst."

Hibys Kunstwerke sind in Wuppertal allgegenwärtig. Einige seiner Exponate konnten bereits im von der Heydt-Museum bestaunt werden, das ihm 2001 eine eigene Ausstellung widmete. Zudem verschönert Hiby-Kunst viele markante Stellen in der ganzen Stadt. Hier eine kleine Auswahl: Der Mamor-Brunnen „Schöpfen und Schützen“ auf dem Wichlinghauser Markt, die Skulptur „Prägestock“ auf dem Schulhof des Gymnasiums Sedanstraße, das Portal der Lichtscheider Kapelle, die Skulptur „Schwarzseherin“ im Foyer der Firma Coroplast und das Werk „Spielenden Finger“ am Gutenbergplatz.

Auch in Solingen, Remscheid und Haan finden Kunstliebhaber Werke des bescheidenen Künstlers, dessen Schaffenskraft auch mit 76 Jahren noch lange nicht erschöpft ist. Sogar der großen Pina Bausch widmete Hans-Jürgen Hiby, ein Bewunderer der Gründerin des Wuppertaler Tanztheaters, eine Skulptur: "Der letzte Tanz", gefertigt aus einem alten Kirschbaum. 

Im Juni will Hans-Jürgen Hiby, den Ehefrau Doris wegen seiner Vorliebe für Motor betriebene Sägen humorvoll "Den Kettensägen-Mörder" nennt, sein vergrößertes Atelier mit einer Ausstellung offiziell einweihen. Ans Aufhören verschwendet der Künstler keinen einzigen Gedanken. Bewunderer seiner Skulpturen werden das sicher sehr gerne hören.... www.hiby-skulpturen.de

Text: Peter Pionke

 

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