Kater Paulchen, STADTZEITUNGS-Kolumnist Kater Paulchen, STADTZEITUNGS-Kolumnist Foto: Benedikt Bergenthal

Überhört die Notrufe aus den Tierheimen nicht!

Kater Paulchen zeigt seine Krallen - ganz besonders, wenn es um das Schicksal von Vierbeinern und anderen Tieren geht. Diesmal macht er sich für Hunde und Katzen stark, die im Heim leben müssen...

Aus unserer November-Print-Ausgabe - Wuppertal, 13.11.2017 - "Wenn es draußen immer kälter und regnerischer wird, liegt unsereins gern auf einer kuscheligen Decke am Kamin, Leckerlis inklusive. Frauchen und Herrchen fangen dann auch bald an, das ganze Haus für die Weihnachtszeit zu dekorieren. Die Zeit, in der man Gutes tut, damit der Nikolaus nicht mit der Route kommt.

Vielleicht haben Sie ja auch Lust, Gutes zu tun für hungernde Menschen und notleidende Tiere. Viele vierbeinige Freunde sitzen in Tierheimen und warten darauf, ein neues Zuhause zu finden. Die MitarbeiterInnen in den Notunterkünften für Tiere machen einen tollen Job, trotzdem können sie leider nicht alle Heimbewohner an neue Frauchen und Herrchen vermitteln. Jeder kann aber mithelfen, unseren armen Kollegen in den vielen Tierheimen das Leben wenigstens etwas heimeliger zu machen. Und das ist gar nicht schwer und kostet auch nicht viel Geld.

Frauchen hat beispielsweise einmal in die Runde gefragt, wer alte Decken und Handtücher übrig hat. Denn die werden in den Tierheimen dringend gebraucht, damit Hunde und Katzen im Winter eine warme, weiche Unterlage zum schlafen haben. Es ist kaum zu glauben, aber es fehlt an allen Ecken und Enden. Tierheime werden vom Staat kaum unterstützt und sind auf Spenden von Tierfreunden angewiesen. Decken und Handtücher sind sehr gefragt. Denn wenn einmal wieder eine Erkältungswelle ausbricht, wird im Tierheim eine Krankenstation eingerichtet. Anschließend müssen dann alle gebrauchten Decken entsorgt werden, damit sich nicht auch noch andere Tiere anstecken.

Frauchen hat schon drei Säcke voll Handtücher und Decken gesammelt und diese ins Tierheim Remscheid gebracht. Die Freude darüber war groß, die Hunde haben Beifall gebellt und die Katzen wohlwollend geschnurrt.

In einem Tierheim im Ruhrgebiet sind die Futtervorräte so knapp geworden, das die Heimleitung über Facebook um Futterspenden gebeten hat. Es fehlt besonders an Spezialfutter für Katzen-Oldies, die keine Beißer mehr haben und nur noch Nassfutter fressen können. Für uns Vierbeiner gibt es ja leider keine dritten Zähne.

Frauchen hat schon ein Care-Paket für die Katzen-Opis gepackt und bringt es in den nächsten Tagen im Tierheim vorbei. Auch Notrufe für Welpen- und Kittenfutter werden gepostet. Unfassbar, Babys ohne Essen! Also liebe Tierfreunde, gebt Euch einen Ruck, sortiert die alten Handtücher und Decken aus und kauft - wenn möglich - noch ein wenig Futter für die armen, hungrigen Bewohner von Tierheimen, Katzenschutzbund und anderen von Tierfreunden gegründeten Einrichtungen für herrenlose Vierbeiner.

Mein Dank ist Euch sicher - Euer Paulchen

Hofaue 75 | 42103 Wuppertal
| 0202 75 89 03-30
| Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!