IHK-Gschäftsführer Michael Wenge IHK-Gschäftsführer Michael Wenge Foto: Bergische IHK

Bergisches Städtedreieck greift tief in EU-Topf

Das Bergisches Städtedreieck greift bei den EU-Fördermitteln tief in den Topf. Diese positive Zwischenbilanz ziehen die Bergische IHK und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW).

Wuppertal, 16.05.2018 - Das Bergische Städtedreieck ist bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung in NRW (EFRE.NRW) sehr erfolgreich.). Demnach konnte das Städtedreieck mit 26 Euro bewilligten Fördermitteln pro Einwohner außer der Region Aachen alle anderen Regionen in NRW - teilweise weit - hinter sich lassen.

"Gerade bei den Fördermitteln, die im Rahmen von Wettbewerben vergeben werden, sind wir sehr erfolgreich", freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. „Das zeigt die hervorragende regionale Zusammenarbeit und ist natürlich auch ein großer Erfolg unserer gemeinsamen Tochter, der BSW“, so der IHK-Chef. Bei der Region Aachen als Spitzenreiter sei zudem zu beachten, dass sie mit der RWTH Aachen eine Hochschule habe, die - ähnlich wie die Bergische Universität Wuppertal - sehr viel Erfahrung mit der Einwerbung von Fördermitteln habe.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der BSW, Stephan Vogelskamp, vertritt Wenge die Bergische Region im in Düsseldorf tagenden EU-Begleitausschuss, der sich mit der Förderthematik beschäftigt. Beide weisen darauf hin, dass es nun darum gehen müsse, auch in der Förderperiode ab 2021 wieder als förderfähige Region anerkannt zu werden. Dies sei bei weitem nicht gesichert, da sich durch den Austritt Großbritanniens die Strukturen der EU-Förderung in der nächsten Förderperiode nachhaltig verschieben werden. "Wir sind froh, dass wir mit den EFRE-Mitteln die Region deutlich nach vorne bringen können", so Vogelskamp.

„Deshalb wäre es natürlich schlecht, wenn die Förderung ab „2021 abrupt enden würde“, so der BSW-Chef abschließend.

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